|
Erik Körtner kehrt mit Karl Wirtz und vier
weiteren Kameraden nach der deutschen Kapitulation
in das zerstörte Berlin zurück. Sie sind
als Soldaten einer Strafkompanie der Wehrmacht im
Entschärfen von Blindgängern erfahren
und melden sich freiwillig für ein Bombenräumkommando
der Alliierten, obwohl sie wissen, was sie damit
riskieren. Doppelte Rationen und eine Menge Geld,
das mit dem gefährlichen Job zu verdienen ist,
scheinen ihnen das Risiko wert zu sein.
Gleich zu Anfang der Arbeit schließen die
Kameraden einen makabren Vertrag: Die Hälfte
des verdienten Geldes kommt in einen Topf und soll
nach drei Monaten unter denen aufgeteilt werden,
die das Himmelfahrtskommando überlebt haben.
Die Gruppe wählt Körtner zum Vertrauensmann.
Das schafft Spannungen mit Wirtz, der ebenfalls
für diesen Posten kandidiert hat. Sie wachsen
noch, als sich beide für die junge Soldatenwitwe
Margot zu interessieren beginnen.
Nach sechs Wochen wird der erste aus der Gruppe
von einem explodierenden Blindgänger zerrissen,
bald danach werden noch drei weitere Kameraden Opfer
ihrer nervenaufreibenden Arbeit in den Ruinen. Die
Überlebenden sind Körtner und Wirtz. Als
eine Zehn-Zentner-Bombe entschärft werden muss,
stehen die beiden ungleichen Männer vor ihrer
schwersten Bewährungsprobe ...
Robert Aldrichs spannungsgeladener Film nach einem
Roman von Lawrence P. Bachmann spiegelt im persönlichen
Drama einer Hand voll Menschen eindrucksvoll ein
Stück deutscher Nachkriegsgeschichte.
|