Schicksalsjahre

Drama, D 2010
Regie Miguel Alexandre
Drehbuch  
Musik  
Kamera  
Darsteller Maria Furtwängler | Ursula Heye
Pasquale Aleardi | Wolfgang Heye
Heikko Deutschmann | Heinrich Nolde
Michael Gwisdek | Siggi
Dorka Gryllus | Norah Kellermann
Rosel Zech | Martha Engler
Günther Maria Halmer | Franz Engler
Nicole Marischka | Hilde
Wanja Mues | Hans Engler
Petra Kelling | Tante Anni
Merab Ninidze | Niklas Psathos
Peter Prager | Doktor Weise
und andere

Teil 1
Berlin im Herbst 1938: "Ich hab 'nen Puls von 180!" Die Pianistin Ursula Heye (Maria Furtwängler) ist vor ihrem Auftritt beim öffentlichen Talentabend sehr nervös. Schließlich sieht dort ihr Schwarm, der Variete-Sänger Wolfgang (Pasquale Aleardi) zu. Mit ihrer Darbietung ist sie selbst dann alles andere als zufrieden, dafür ist Wolfgang begeistert und engagiert sie als seine Klavierbegleitung. Die beiden verlieben sich ineinander. Ursulas Mutter Martha hat jedoch Bedenken gegen die Beziehung mit dem Musiker: "So kann man doch keine Familie ernähren." Dennoch heiraten die beiden wenige Jahre später und bekommen zwei Kinder. Als Wolfgang in den Krieg ziehen muss, kommt Ursula bei ihren Eltern unter. Dort gibt es Konflikte: Ursulas Mutter und ihr Bruder Hans (Wanja Mues) unterstützen die Nazis, während ihr Vater Franz (Günther Maria Halmer) Hitler kritisch gegenüber steht und stolz auf seine polnischen Wurzeln ist.

Teil 2
Rostock, 1949: "Er ist beim Minenlegen explodiert." Die Nachricht vom Tod ihres Mannes Wolfgang (Pasquale Aleardi) versetzt Ursula Heye (Maria Furtwängler) einen Schock, von dem sie sich nur langsam erholt. Wenigstens kann sie die Tochter und den Sohn ernähren: Der ehemalige griechische Partisan Niklas Psathos (Merab Ninidze) verschafft ihr einen Job als Sekretärin im Büro des Vereins "Deutsch-sowjetische Freundschaft". Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Romanze. Außerdem findet Ursula in der wolgadeutschen Sängerin Norah Kellermann (Dorka Gryllus) eine Freundin. Doch dann wird der idealistische Sozialist Niklas verhaftet und verschwindet spurlos. Nun ist Ursula klar, dass in der neu gegründeten DDR kein Platz für sie ist. "Hier wird schon wieder im Gleichschritt marschiert. Ich will das nicht mehr", erklärt sie Norah. Also setzen die Frauen Ursulas Kinder mit falschen Papieren in einen Zug Richtung Westen und fliehen zu Fuß über die noch kaum gesicherte Grenze.
Aber der Neuanfang in der Bundesrepublik ist schwer.

Packend und intensiv: bewegende Geschichte

Spaß
Action
Erotik
Spannung **
Gefühl **
   

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