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Die Visagistin Kika rettet dem scheintoten jungen
Fotografen Ramón das Leben: Sie sollte den
vermeintlichen Leichnam Ramóns lediglich
nett schminken, doch dadurch holt sie den Herzkranken
aus dem Jenseits zurück. Fortan sind die beiden
ein Paar, scheinen aber nicht zueinander zu passen.
Kika betrügt ihren Geliebten mit Ramóns
attraktivem Stiefvater Nicholas. Der Schriftsteller
birgt ein mörderisches Geheimnis, dem wiederum
die narbengesichtige Moderatorin einer grellen Reality-TV-Show
auf der Spur ist.
Seit "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs"
zählt Pedro Almodóvar zu den renommiertesten
Autorenfilmern Europas. In seinem zehnten abendfüllenden
Spielfilm treibt der Spanier einmal mehr ein virtuoses
Spiel mit Elementen aus Sex- & Crime-Filmen
und Screwball-Komödien. Mit traumwandlerischer
Sicherheit und mit atemberaubender Geschwindigkeit
changiert Almodóvar dabei zwischen Groteske
und Tragödie. Obwohl die Charaktere in ihren
traditionellen Geschlechterrollen permanent in Frage
gestellt werden, ist der Zuschauer immer wieder
gerührt von psychologisch genauen Beobachtungen
und Momenten tief empfundener Wahrheit. Und ganz
nebenbei ist "Kika" auch eine ebenso realistische
wie augenzwinkernde Reflexion auf den Medienbetrieb
und den Voyeurismus des Fernsehpublikums.
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