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Der Industriellensohn Pitt Seeberg (Peter Vogel)
genießt das leichte Leben und seinen Ruhm
als Frauenheld. Er macht sich daraus einen Spaß
und gibt bei dem Bühnenbildner Edgar Dirksen
(Karl Schönböck) drei identische Kleider
für seine Freundinnen in Auftrag. Für
Dirksens Assistentin Gabi Fabian (Heidi Brühl)
ist das nur ein Grund mehr, um auf die neureichen
Playboys zu schimpfen. Pitt hört zufällig
mit und ist sogleich von Gabis natürlichem
Charme fasziniert. Er will sie erobern, doch dafür
muss er sich etwas einfallen lassen. Dabei hat er
schon genug Ärger mit seinem Vater Otto (Gustav
Knuth). Der droht, ihm die monatlichen Wechsel zu
sperren, wenn er sich weiterhin nur um seine Liebesgeschichten
kümmert. Pitt lässt das unbeeindruckt.
Er schlüpft in die Rolle eines kleinen Autoverkäufers.
Gabi findet bald Gefallen an Pitt, auch wenn er
verdächtig oft von eleganten Frauen angesprochen
wird. Pitt hat sich unterdessen selbst zum ersten
Mal richtig verliebt. Er will für Gabi seinen
unsteten Lebenswandel aufgeben. Gabi kommt Pitts
Doppelleben ausgerechnet auf seiner rauschenden
Junggesellen-Abschiedsparty auf die Schliche.
Axel von Ambesser inszenierte eine schwungvolle
Verwechslungskomödie mit der damals 19-jährigen
Heidi Brühl, die hier auch als Sängerin
zu hören ist. Sie wäre am 30. Januar 2012
70 Jahre alt geworden. Die Story erfand Dieter Hildebrandt
zusammen mit Routinier Kurt Nachmann - kein Wunder,
dass die Geschichte von der Zähmung eines Widerspenstigen
gleichzeitig eine augenzwinkernde Satire auf das
neureiche Wirtschaftswunder Deutschland wurde.
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