Wale im August

Spielfilm aus den USA von 1987
Regie Lindsay Anderson
Drehbuch David Berry, nach seinem Theaterstück
Musik Alan Price
Kamera Mike Fash
Darsteller Libby Strong - Bette Davis
Sarah Webber - Lillian Gish
Mr. Maranov - Vincent Price
Tisha Doughty - Ann Sothern
Joshua Brackett - Harry Carey jr.
Mr. Beckwith - Frank Grimes
Randall - Frank Pitkin
Libby, jung - Margaret Ladd
Tisha, jung - Tisha Sterling
Sarah, jung - Mary Steenburgen
Randall, jung - Mike Bush
u. a.

Seit über 60 Jahren verbringen die verwitweten Schwestern Libby und Sarah gemeinsam den milden Sommer in Sarahs gemütlichem Holzhaus auf einer kleinen Insel vor der Küste von Maine. Die vorbeiziehenden Wale, die man hier früher im August beobachten konnte, sind eine verblassende Erinnerung an die unbeschwerte Jugend und das Glück vergangener Zeiten. Seit ihrer Erblindung ist Libby von der Pflege ihrer gutmütigen Schwester abhängig und dabei immer verbiesterter geworden. Sie fürchtet sich davor, verlassen zu werden, und registriert mit einer Art sechstem Sinn jede noch so minimale Veränderung in der eingefahrenen, streng ritualisierten Hassliebe-Beziehung.

So bleibt ihr auch nicht verborgen, dass die quirlige Nachbarin Tisha bei ihrem Überraschungsbesuch einen Hintergedanken verfolgt: Sie will ihre langjährige Freundin Sarah dazu bewegen, das Haus zu verkaufen und zu ihr zu ziehen - ohne die Schwester. Doch Libby hat ihre Mittel, um dies zu verhindern. Auch der charmante russische Emigrant Mr. Maranow, der nach dem Tod seiner Frau bald obdachlos sein wird und Sarah dezent sowie würdevoll seine Aufwartung macht, wird von Libby wirkungsvoll brüskiert. So sind die beiden Damen am Ende eines ereignisreichen und sonnigen Tages wieder mit sich allein. Wie zur Versöhnung akzeptiert Libby nun den Herzenswunsch ihrer Schwester, die ein Panoramafenster mit Seeblick einbauen lassen möchte: Vielleicht kommen die Wale ja doch noch ...
   

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