O Darling - was für ein Verkehr

Spielfilm aus Großbritannien von 1962
Regie Ken Annakin
Drehbuch Henry Blyth, Jack Davies und Keble Howard
Musik Norrie Paramor
Kamera Reginald H. Wyer
Darsteller Charles Chingford - James Robertson Justice
Claire Chingford - Julie Christie
Murdoch Troon - Stanley Baxter
Freddie Fox - Leslie Phillips
Mrs. Staggers - Kathleen Harrison
Major Wentworth, Fahrlehrer - Eric Barker
Shingler, Autohausbesitzer - Dick Emery
Bulmer, Gärtner - Oliver Johnston
Bodley, Fahrprüfer - Allan Cuthbertson
Dr. Blake, Polizeiarzt - Deryck Guyler
u. a.

So sehr wie Murdoch Troon das Rad fahren liebt, so sehr hasst er die Autofahrer. Und so gerät er bei einem Fahrradausflug mit dem arroganten Charles Chingford aneinander, den er mit seinem dicken Auto nicht vorbei lassen will. Murdoch landet im Straßengraben. Wenig später taucht er bei Chingford auf, um ihm die Meinung zu geigen. Doch im Haus des Fabrikanten trifft er auch auf dessen Tochter Claire. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Als Claire so nebenbei erklärt, dass sie Sportwagen liebt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

Der Autohasser Murdoch lässt sich von seinem Freund Freddie, einem im Moment sehr erfolglosen Autoverkäufer, ein viel zu teures Bentley Cabrio aufschwatzen. Aber was noch schlimmer ist - Murdoch hat gar keinen Führerschein. Um Claire zu imponieren, will Murdoch in fünf Tagen den Führerschein machen. Und der alte Chingford setzt noch eins drauf - nur mit Führerschein gibt er Claire die Erlaubnis, Murdoch zu treffen. Solcherart unter Druck gesetzt wird aus dem verliebten Murdoch ein tollkühner Autofahrer.

Rasant prescht er durch die Straßen, von Angst keine Spur. Der Tag der Fahrprüfung kommt. Der Prüfer ist der Inbegriff des Bösen. Murdoch hat eigentlich keine Chance. Doch dann passiert es: Bei der Verfolgung von Bankräubern kapert ein Polizist das Fahrschulauto. Murdoch brettert los, querfeldein geht die halsbrecherische Fahrt ...

Eine britische Komödie um das Dauerbrennerthema Autofahren. Regisseur Ken Annakin ("Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten") erzählt seine Fahrschüler-Story mit viel britischer Selbstironie, wunderbarer Situationskomik und skurrilen Typen. Für Julie Christie war die Rolle der Claire eine ihrer ersten Hauptrollen im Film. Sie galt in den "Swinging Sixties" als Muster eines neuen Mädchentyps und wurde mit Filmen wie "Geliebter Spinner" und "Darling", für den sie auch einen Oscar erhielt, schnell populär.
   

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