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So sehr wie Murdoch Troon das Rad fahren liebt,
so sehr hasst er die Autofahrer. Und so gerät
er bei einem Fahrradausflug mit dem arroganten Charles
Chingford aneinander, den er mit seinem dicken Auto
nicht vorbei lassen will. Murdoch landet im Straßengraben.
Wenig später taucht er bei Chingford auf, um
ihm die Meinung zu geigen. Doch im Haus des Fabrikanten
trifft er auch auf dessen Tochter Claire. Es ist
Liebe auf den ersten Blick. Als Claire so nebenbei
erklärt, dass sie Sportwagen liebt, nimmt das
Verhängnis seinen Lauf.
Der Autohasser Murdoch lässt sich von seinem
Freund Freddie, einem im Moment sehr erfolglosen
Autoverkäufer, ein viel zu teures Bentley Cabrio
aufschwatzen. Aber was noch schlimmer ist - Murdoch
hat gar keinen Führerschein. Um Claire zu imponieren,
will Murdoch in fünf Tagen den Führerschein
machen. Und der alte Chingford setzt noch eins drauf
- nur mit Führerschein gibt er Claire die Erlaubnis,
Murdoch zu treffen. Solcherart unter Druck gesetzt
wird aus dem verliebten Murdoch ein tollkühner
Autofahrer.
Rasant prescht er durch die Straßen, von Angst
keine Spur. Der Tag der Fahrprüfung kommt.
Der Prüfer ist der Inbegriff des Bösen.
Murdoch hat eigentlich keine Chance. Doch dann passiert
es: Bei der Verfolgung von Bankräubern kapert
ein Polizist das Fahrschulauto. Murdoch brettert
los, querfeldein geht die halsbrecherische Fahrt
...
Eine britische Komödie um das Dauerbrennerthema
Autofahren. Regisseur Ken Annakin ("Die tollkühnen
Männer in ihren fliegenden Kisten") erzählt
seine Fahrschüler-Story mit viel britischer
Selbstironie, wunderbarer Situationskomik und skurrilen
Typen. Für Julie Christie war die Rolle der
Claire eine ihrer ersten Hauptrollen im Film. Sie
galt in den "Swinging Sixties" als Muster
eines neuen Mädchentyps und wurde mit Filmen
wie "Geliebter Spinner" und "Darling",
für den sie auch einen Oscar erhielt, schnell
populär.
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