Einer spinnt immer

Spielfilm Deutschland/Österreich 1971
Regie Franz Antel
Drehbuch Willy Pribil
Musik Gerhard Heinz
Kamera Hanns Matula
Darsteller Hugo Haase - Georg Thomalla
Clarisse - Terry Torday
Beate Haase - Elfie Pertramer
Uwe Falk - Uwe Friedrichsen
Grit Haase - Eva Basch
Major Hammerschlag - Gunther Philipp
Notar - Ralf Wolter
Professor Klemm - Jacques Herlin
Diana - Brigitte Grothum
und andere

Der brave Bäckermeister und geplagte Familienvater Hugo Haase glaubt, aller Sorgen ledig zu sein, als er erfährt, dass Großtante Klara ihn als Alleinerben eingesetzt hat. Beschwingt reist er nach Wien, um den Nachlass in Empfang zu nehmen. Dort geht er der attraktiven Trickbetrügerin Clarisse auf den Leim, die ihn nach Venedig lockt. Ohne Geld und ohne Begleiterin erwacht Hugo allerdings eines Morgens allein im Hotel. Derart geschröpft, schämt er sich, seiner Frau Beate unter die Augen zu treten und täuscht eine totale Amnesie vor. Im Krankenhaus gerät er in die Fänge eines skrupellosen Arztes.

Um ihm zu entkommen, lässt sich der Arme mit einem gewissen Major Hammerschlag ein. Der Major ist hinter dem Vermögen seiner etwas verwirrten Nichte Diana her und Hugo soll in dieser Inszenierung als Dianas verschwundener Gatte mitspielen. Das fällt Hugo aber ganz und gar nicht leicht, denn Diana probt mit ihm unentwegt waghalsige Karateübungen. Froh, entkommen zu sein, übergibt ihm eine Geldfälscherbande als ihrem vermeintlichen Komplizen einen Koffer mit "Blüten". Damit wird Hugo Haases Lage endgültig chaotisch.

Franz Antel drehte die turbulente Verwechslungskomödie um Erben und Erbschleicher mit den bestens aufgelegten Publikumslieblingen Georg Thomalla und Gunther Philipp in den Hauptrollen.
   

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