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Nur durch einen Zufall findet Cordula Wendel, die
Wirtin vom "Schwarzweißen Rössl"
am idyllischen Königssee, das Testament ihres
Vaters. Ihr hinterhältiger Onkel Simon hat
es versteckt - und aus gutem Grund: Denn wenn Cordula
nicht bis zum 5. Todestag ihres Vaters mit einem
"Mann vom Fach" verheiratet ist, fällt
das Erbe an ihn. Dummerweise bleiben bis zu diesem
Stichtag nur noch vierzehn Tage - und bei Cordula
ist kein Mann in Sicht. Ihr gefällt zwar der
fesche Ober Franz, sie aber nicht ihm. Franz ist
stattdessen Feuer und Flamme für die Hotelpraktikantin
Monika, die just an diesem Tage anreist und die
er von früher kennt.
Am selben Tag reisen noch weitere illustre Gäste
an - der Schallplattenproduzent Hugo Maria Kahn
mit seiner als Sekretärin getarnten Freundin
Putzi Fink, das Gaunerduo Karl Hans Eberhard Straks
und Harald. Sie finden in der reichen, molligen
Witwe Sieglinde ihr ins Profil passendes Opfer.
Also, im "Rössl" geht es hoch her
an diesem Tag. Ein jeder ist mit seinen kleinen
Geschäften, Leidenschaften oder Intrigen beschäftigt.
Besonders eng wird es aber für Ober Franz -
er muss am nächsten Morgen zwei Tage in den
Arrest - als Strafe für zu schnelles Fahren,
da gibt es keine Gnade.
Da aber auch noch das Kellnerwettrennen stattfindet,
an dem er unbedingt teilnehmen muss, bestellt er
in der Not seinen Zwillingsbruder Benedikt, einen
Bäcker, ins "Schwarzweiße Rössl".
Und während Franz in den Arrest geht, bewirkt
der nicht ganz so schlaue Benedikt im Hotel so manchen
Trubel. Nicht nur, dass er ungewollt dem Gaunerduo
in die Quere kommt, sondern er verliebt sich auch
in die Wirtin Cordula, die ihn als Franz eh schon
liebt. Doch bevor es zum Happyend kommt, ist von
Benedikt nicht nur die Hürde des Kellnerwettlaufs
zu nehmen ...
"Im singenden Rössl am Königssee"
ist ein heiterer Verwechslungsschwank in der romantischen
Kulisse des Berchtesgadener Landes. Regie-Routinier
Franz Antel inszenierte die muntere Geschichte mit
vielen beliebten Stars der 1960er Jahre wie Peter
Weck, Waltraut Haas, Ingeborg Schöner und Oskar
Sima sowie damals populärer Schlagermusik ("7.000
Rinder", "Schuld war nur der Bossa Nova").
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