Liebesgrüße aus Tirol

Österreichischer Spielfilm von 1964
Regie Franz Antel
Drehbuch Kurt Nachmann
Musik Johannes Fehring
Kamera Hannes Staudinger
Darsteller Dr. Stefan Burger - Peter Weck
Rena Larsen - Gitte Haenning
Mrs. Applewhite - Grethe Weiser
Joshua Graham - Gunther Philipp
Susanne Lenz - Marlene Warrlich
Thomas Holl - Thomas Alder
Die Gräfin - Margit Nünke
Robert von Sarewsky, gen. Robby - Peter Fröhlich
Frau Zwillch, Gast im Hotel - Mady Rahl
Sebastian Holl - Josef Egger
und andere

Die wohlhabende amerikanische Mäzenin Mrs. D. W. Applewhite ist zusammen mit ihrem Assistenten Joshua Graham nach Europa gekommen. Die Millionärswitwe hat in Kitzbühel ein leer stehendes Schloss erworben, in dem nach dem Willen ihres seligen Gatten ein Institut für Kinderpsychologie entstehen soll. Aussichtsreicher Kandidat für den hoch dotierten Posten des Institutsleiters ist der renommierte Wiener Universitätsdozent Professor Stefan Burger. Doch im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Professor Krusius ist der unverheiratete Burger noch kinderlos.

Glücklicherweise wohnen die in ihren Professor verliebte Studentin Susanne Lenz und ihre Freundin Rena Larsen im selben Hotel. Um dem Professor aus der Verlegenheit zu helfen, gibt Rena sich kurzerhand als dessen wohlerzogene Tochter aus. Der verwegene Plan scheint zu gelingen. Mrs. Applewhite ist rundum beeindruckt von Burger, der offenbar nicht nur ein hervorragender Akademiker, sondern auch ein fürsorglicher und umsichtiger Vater ist. Als Mrs. Applewhite jedoch herausfindet, dass Rena nicht Burgers Tochter ist, stellt sich die brennende Frage, ob Burger nicht auch ein falscher Professor ist...

Mit "Liebesgrüße aus Tirol" inszenierte Franz Antel, Österreichs produktivster Filmregisseur und vor allem zuständig für die leichte Unterhaltung, einen munteren Heimatfilm mit viel Musik. Zur populären Komödiantenriege gehört der Österreicher Peter Weck, der seinen 75. Geburtstag feierte.

Der ehemalige Wiener Sängerknabe absolvierte das Wiener Max-Reinhardt-Seminar und spielte danach an vielen großen deutschsprachigen Bühnen. Ab 1954 war er auch beim Film gefragt, in erster Linie als "Wiener Goldjunge" mit spitzbübischem Charme. Auf den wurde auch das sich entwickelnde Fernsehen aufmerksam - die stolze Bilanz: 200 Rollen und die Regie in mehr als 100 TV-Produktionen. Glänzender Höhepunkt war die Serie "Ich heirate eine Familie", wo Peter Weck als Schauspieler und Regisseur agierte. Zusammen mit seiner Partnerin Thekla Carola Wied erhielt er für diese Rolle 1985 und 1986 eine Goldene Kamera und einen Bambi. Zu jener Zeit war Peter Weck bereits Professor (1980) und 1983 wurde er Direktor des Theaters in Wien. Mit den Musicals "Cats", "Les Misérables" und "Das Phantom der Oper" machte er Wien zur europäischen Musicalmetropole. Seit 1993 widmet sich Peter Weck wieder hauptsächlich der Film- und Fernseharbeit - zur Freude seiner großen Fangemeinde.
   

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