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Die wohlhabende amerikanische Mäzenin Mrs.
D. W. Applewhite ist zusammen mit ihrem Assistenten
Joshua Graham nach Europa gekommen. Die Millionärswitwe
hat in Kitzbühel ein leer stehendes Schloss
erworben, in dem nach dem Willen ihres seligen Gatten
ein Institut für Kinderpsychologie entstehen
soll. Aussichtsreicher Kandidat für den hoch
dotierten Posten des Institutsleiters ist der renommierte
Wiener Universitätsdozent Professor Stefan
Burger. Doch im Gegensatz zu seinem Konkurrenten
Professor Krusius ist der unverheiratete Burger
noch kinderlos.
Glücklicherweise wohnen die in ihren Professor
verliebte Studentin Susanne Lenz und ihre Freundin
Rena Larsen im selben Hotel. Um dem Professor aus
der Verlegenheit zu helfen, gibt Rena sich kurzerhand
als dessen wohlerzogene Tochter aus. Der verwegene
Plan scheint zu gelingen. Mrs. Applewhite ist rundum
beeindruckt von Burger, der offenbar nicht nur ein
hervorragender Akademiker, sondern auch ein fürsorglicher
und umsichtiger Vater ist. Als Mrs. Applewhite jedoch
herausfindet, dass Rena nicht Burgers Tochter ist,
stellt sich die brennende Frage, ob Burger nicht
auch ein falscher Professor ist...
Mit "Liebesgrüße aus Tirol"
inszenierte Franz Antel, Österreichs produktivster
Filmregisseur und vor allem zuständig für
die leichte Unterhaltung, einen munteren Heimatfilm
mit viel Musik. Zur populären Komödiantenriege
gehört der Österreicher Peter Weck, der
seinen 75. Geburtstag feierte.
Der ehemalige Wiener Sängerknabe absolvierte
das Wiener Max-Reinhardt-Seminar und spielte danach
an vielen großen deutschsprachigen Bühnen.
Ab 1954 war er auch beim Film gefragt, in erster
Linie als "Wiener Goldjunge" mit spitzbübischem
Charme. Auf den wurde auch das sich entwickelnde
Fernsehen aufmerksam - die stolze Bilanz: 200 Rollen
und die Regie in mehr als 100 TV-Produktionen. Glänzender
Höhepunkt war die Serie "Ich heirate eine
Familie", wo Peter Weck als Schauspieler und
Regisseur agierte. Zusammen mit seiner Partnerin
Thekla Carola Wied erhielt er für diese Rolle
1985 und 1986 eine Goldene Kamera und einen Bambi.
Zu jener Zeit war Peter Weck bereits Professor (1980)
und 1983 wurde er Direktor des Theaters in Wien.
Mit den Musicals "Cats", "Les Misérables"
und "Das Phantom der Oper" machte er Wien
zur europäischen Musicalmetropole. Seit 1993
widmet sich Peter Weck wieder hauptsächlich
der Film- und Fernseharbeit - zur Freude seiner
großen Fangemeinde.
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