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Paul Scheibner macht eine Ausbildung als Dressurreiter
an der berühmten Spanischen Hofreitschule in
Wien. Leidenschaftlich widmet er sich seiner Arbeit
mit seinem Schützling, dem Hengst Maestoso
- für Paul der beste Freund, den er je hatte.
Seine Freundin Regina sieht diese Liebe gar nicht
gern. Die selbstbewusste Besitzerin einer Boutique
will, dass Paul die brotlose Kunst des Dressurreitens
aufgibt und in den Weinhandel ihrer Eltern einsteigt.
Doch Paul will sich nicht unter Druck setzen lassen
und trennt sich von ihr. Vergeblich versucht Regina,
ihn mit einem Flirt mit einem neureichen Hotelier
eifersüchtig zu machen. Paul widmet sich seiner
Reiterei und Maestoso. Zeit für Liebeskummer
findet er bei der Strenge der Ausbildung gar nicht.
Dafür aber für eine neue Liebe, als er
der ebenso schönen wie tierlieben Gestütssekretärin
Julia begegnet. Paul glaubt sich im siebten Himmel.
Da erkrankt Maestoso plötzlich an der Hufrehe.
Paul erfährt, dass man das kranke Tier verkaufen
will, seine Laufbahn in der Manege scheint beendet
zu sein. Er hebt all seine Ersparnisse ab, um seinen
tierischen Freund selbst zu kaufen. Julias Tante,
die Zirkusbesitzerin Louise, ist von dieser Hingabe
gerührt. Sie verspricht Paul, Maestoso in ihrem
Zirkus Kost und Logis zu gewähren.
Eine typische Franz-Antel-Produktion (dies die 75.):
leichte Kost, rührend bis romantisch, an idyllischen
Orten schön fotografiert. Über drei Jahrzehnte
war der Wiener Franz Antel, Jahrgang 1913, mit seinem
komödiantischen und/oder romantischen Unterhaltungskino
erfolgreichster Regisseur und Produzent seines Landes.
Man nannte seine Arbeiten auch "Regenbogen"-Filme
- parallel zur Regenbogenpresse. Dass er auch anderes
inszenieren konnte, bewies er mit seinen drei "Bockerer"-Filmen.
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