Mein Freund, der Lipizzaner

Deutsch-österreichischer Spielfilm von 1994
Regie Franz Antel
Drehbuch Eduard Ehrlich und Franz Antel
Musik Peter Thomas
Kamera Sigi Hold
Darsteller Paul Scheibner - Alexander Wussow
Louise Beckmann - Karin Dor
Julia Fruehwirth - Julia Biedermann
Regina Kahlandt - Jenny Jürgens
Anton Giesemann - Alfons Haider
Heinz Huber - Jürgen Wilke
Heinz Kahlandt - Max Griesser
Erika Kahlandt - Monika Dahlberg
Lissy - Evelyn Kiesl
Herr Scheibner - Heinz Petters
und andere

Paul Scheibner macht eine Ausbildung als Dressurreiter an der berühmten Spanischen Hofreitschule in Wien. Leidenschaftlich widmet er sich seiner Arbeit mit seinem Schützling, dem Hengst Maestoso - für Paul der beste Freund, den er je hatte. Seine Freundin Regina sieht diese Liebe gar nicht gern. Die selbstbewusste Besitzerin einer Boutique will, dass Paul die brotlose Kunst des Dressurreitens aufgibt und in den Weinhandel ihrer Eltern einsteigt. Doch Paul will sich nicht unter Druck setzen lassen und trennt sich von ihr. Vergeblich versucht Regina, ihn mit einem Flirt mit einem neureichen Hotelier eifersüchtig zu machen. Paul widmet sich seiner Reiterei und Maestoso. Zeit für Liebeskummer findet er bei der Strenge der Ausbildung gar nicht. Dafür aber für eine neue Liebe, als er der ebenso schönen wie tierlieben Gestütssekretärin Julia begegnet. Paul glaubt sich im siebten Himmel.

Da erkrankt Maestoso plötzlich an der Hufrehe. Paul erfährt, dass man das kranke Tier verkaufen will, seine Laufbahn in der Manege scheint beendet zu sein. Er hebt all seine Ersparnisse ab, um seinen tierischen Freund selbst zu kaufen. Julias Tante, die Zirkusbesitzerin Louise, ist von dieser Hingabe gerührt. Sie verspricht Paul, Maestoso in ihrem Zirkus Kost und Logis zu gewähren.

Eine typische Franz-Antel-Produktion (dies die 75.): leichte Kost, rührend bis romantisch, an idyllischen Orten schön fotografiert. Über drei Jahrzehnte war der Wiener Franz Antel, Jahrgang 1913, mit seinem komödiantischen und/oder romantischen Unterhaltungskino erfolgreichster Regisseur und Produzent seines Landes. Man nannte seine Arbeiten auch "Regenbogen"-Filme - parallel zur Regenbogenpresse. Dass er auch anderes inszenieren konnte, bewies er mit seinen drei "Bockerer"-Filmen.
   

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