Evelyn, Tochter des amerikanischen Reisebürokönigs
John P. Hoover, ist die Urgroßnichte der
berühmten Wiener Tänzerin Fanny Elßler.
Tanzen ist auch Evelyns große Leidenschaft.
Ihr Vater unterstützt ihre Karriere mit seinen
Millionen, indem er das Publikum mit Freikarten
besticht und die Kritiker mit barer Münze
vom Können seiner Tochter überzeugt.
Davon ahnt Evelyn natürlich nichts. Erst
als Hoovers Freundin Candy und Evelyns Freund
Frank sich über Evelyns mittelmäßige
Tanzbegabung unterhalten, erfährt Evelyn
lauschenderweise die Wahrheit und flüchtet
am nächsten Morgen mit einer von Papas Reisegruppen
nach Wien. Dort will sie ebenso große Triumphe
wie ihre Ahnin feiern - und das ohne Protektion.
Die Wiener Vertretung des Hoover-Konzerns leitet
ein vielversprechender junger Mann namens Burian,
der leider zu spät merkt, dass sich hinter
dem Namen seines neuen Gastes Peggy Meyer die
Tochter seines Chefs verbirgt. Von Burians Sekretärin
Inge vergrault, lernt Evelyn durch Zufall den
netten Polizisten Peter kennen. Der charmante
junge Mann nimmt sich ihrer an, besonders als
sie in der Oper und auch im Theater abblitzt.
Er verschafft ihr eine Stelle als Kellnerin beim
freundlichen Kaffeehausbesitzer Muckenhuber, der
hin und wieder Künstler managt - auch Peter,
der als Sänger auftritt.
Hoover aber macht sich in der Zwischenzeit immer
größere Sorgen um sein Töchterchen,
das Burian nicht finden kann. Und so fliegt er
mit Frank und Candy im Schlepptau kurzerhand nach
Wien. Doch bis sich alles in Wohlgefallen auflösen
kann, hat Polizist Peter noch ein großes
Problem: Er erfährt, dass eine Hochstaplerin
namens Peggy Meyer von Interpol gesucht wird und
glaubt allen Ernstes, dass das seine Peggy sei
...
Eine heitere Schlagerromanze, die Unterhaltungsspezialist
Franz Antel vor bezaubernder Wiener Kulisse mit
vielen populären Stars jener Jahre wie Johanna
Matz, Peter Weck und Gunther Philipp inszenierte.
Zu den musikalischen Highlights gehören natürlich
"Rote Lippen soll man küssen",
"Let's twist again" und "Komm Angelina,
komm". Franz Antel, der im August 2007 verstarb,
wäre am 28. Juni 2008 95 Jahre alt geworden.
Franz Antel war mit über 90 von ihm gedrehten
oder produzierten Filmen ein ebenso erfolgreicher
wie produktiver Filmemacher. 1949 drehte er mit
"Das singende Haus" seinen ersten Film.
Fortan profilierte er sich in Deutschland und
Österreich als Spezialist für Unterhaltungs-
und Heimatfilme und Filme aus der Kaiserzeit.
Ab Mitte der 1960er Jahre bediente er auch die
Schiene der Liebeskomödien. Zu seinen künstlerisch
besten Filmen gehört sein Alterswerk "Der
Bockerer", dessen vierten Teil er 2003 im
Alter von 90 Jahren als sein letztes Werk fertigstellte.