Was geschah auf Schloss Wildberg?

Deutsch-österreichischer Spielfilm von 1971
Regie Franz Antel
Drehbuch Rolf Olsen und August Rieger
Musik Johannes Fehring
Kamera Hanns Matula
Darsteller Christian Freytag - Michael Schanze
Momme Linnau - Fritz Wepper
Till Beckmann - Christian Wolff
Traugott Jellinek - Heinz Reincke
Marianne Körner - Sylvia Lukan
Viktor Körner - Werner Pochath
Emma Jellinek - Erni Mangold
Xaver - Paul Hörbiger
Therese - Susi Nicoletti
sowie der Hund "Asta" aus dem Zwinger "von Fernstein"
und andere

Nachdem die beiden Draufgänger Momme Linnau und Christian Freytag mit einem gestohlenen Auto erwischt werden, landen sie im Gefängnis. Christian wird nach drei Monaten auf Bewährung mit der Auflage entlassen, in Wildberg in der Baugesellschaft von Traugott Jellinek zu arbeiten. Der junge Mann ist fest entschlossen, sich ein neues Leben aufzubauen. Zunächst scheint sein Glück auch perfekt, denn in der sympathischen Firmensekretärin Marianne Körner findet er seine große Liebe, die etwas kleinere kommt von einem vernachlässigten Hund, den er "Kumpel" nennt und der ihm nicht mehr von der Seite weicht.

Mit seiner Firma arbeitet er im Schloss Wildberg, der Residenz von Till Beckmann, einem jungen, aber kranken Industriellensohn. Auch Till hat ein Auge auf Marianne geworfen, was für den Verlauf der Geschichte nicht unwesentlich sein wird. Er zeigt ihr die Antiquitäten auf Schloss Wildberg, wovon Marianne zu Hause ihrem Vater, einem Restaurator, erzählt. Das hört aber auch Mariannes Bruder Viktor, ein reichlich windiger Typ. Eines Tages taucht Momme in Wildberg auf, gerade aus dem Gefängnis entlassen. Christian fleht ihn nahezu an, ihn in Ruhe zu lassen. Doch Momme trifft auf Viktor - zwei Gauner, wie sie nicht besser zusammen passen könnten. Viktor erzählt ihm vom Schloss, gemeinsam wollen sie dort einbrechen und Christian soll ihnen dabei helfen.

Doch während Christian noch mit sich ringt, wie er den Einbruch verhindern kann, steigen die beiden ins Schloss ein. Christian kommt zu spät, aber leider noch rechtzeitig genug, um vom "Schlossherrn" gestellt und der Polizei übergeben zu werden. Die anderen beiden können angeblich unerkannt fliehen, Christian wird verhaftet. Nur seine Freundin Marianne glaubt an seine Unschuld und kämpft für ihn. Till Beckmann aber belastet Christian mit seiner bewussten Falschaussage schwer, denn er will, dass er verschwindet. So hat Christian letztlich keine Chance.

Der österreichische Regisseur Franz Antel (1913-2007), lange Jahre der Spezialist für Unterhaltungs- und Heimatfilme, inszenierte seinen Film, der auch unter dem Titel "Sie nannten ihn Krambambuli" bekannt ist, frei nach der Novelle "Krambambuli" von Marie Ebner-Eschenbach. Für sein berührendes Melodram besetzte er die jungendlichen Hauptrollen mit Michael Schanze, Fritz Wepper und Christian Wolff, die damals am Beginn ihrer Karriere standen, und die "älteren" Herren u.a. mit Heinz Reincke, Paul Hörbiger und Rudolf Prack.
   

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