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Der junge Maat Edmond Dantès ahnt nicht,
was ihm bevorsteht, als er das französische
Handelsschiff "Pharao" im Jahre 1814 sicher
in seinen Heimathafen Marseille zurückbringt,
nachdem der Kapitän zuvor als Anhänger
Napoleons in Elba von Bord gegangen war. Ausgerechnet
am Tage seiner Verlobung mit der schönen Mercédès
wird er verhaftet, später als angeblicher bonapartistischer
Verschwörer verurteilt und in das Insel-Gefängnis
Chateau d'If gebracht. Dantès ist damit Opfer
einer Intrige von drei Männern geworden: Sein
falscher Freund Caderousse hat sich mit dem ehrgeizigen
Richter Villefort, der etwas zu verbergen hat, und
dem jungen Offizier Fernand de Morcerf zusammengetan.
Morcerf begehrt Mercédès für
sich. Die unglückliche junge Frau heiratet
Morcerf, als seine Feinde fälschlich verbreiten,
dass Dantès bei einem Fluchtversuch ums Leben
gekommen sei. In Wirklichkeit wird er 17 Jahre in
einem einsamen Verlies im Chateau d'If gefangen
gehalten, bis ihm nach dem Tod seines Zellennachbarn
die Flucht aus dem Kerker gelingt. Mario, ein armer
Fischer, zieht Dantès aus dem Meer. Gemeinsam
bergen sie einige Zeit später einen kostbaren
Schatz, dessen Versteck der Zellennachbar Dantès
verraten hatte, bevor er starb. Der ehemalige Häftling
ist jetzt so reich, dass er sich einen Titel kaufen
und ein hochherrschaftliches Leben führen kann.
Vor allem aber will er sich an den Männern
rächen, die ihm so viele Jahre seines Lebens
gestohlen haben und die Frau, die er liebt. Als
Graf von Monte Christo tritt er ihnen in Paris,
wo sie Karriere gemacht haben, zunächst unerkannt
entgegen.
Autant-Laras Leinwand-Version des unverwüstlichen
Dumas-Stoffes dürfte die 15. Filmfassung des
"Grafen von Monte Christo" sein. Der französische
Regisseur, der sich vor allem in den Jahren nach
dem Zweiten Weltkrieg einen Namen machte, frischte
den historischen Abenteuerstoff durch Anspielungen
auf die damalige gaullistische Gegenwart auf.
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