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Zur Belohnung für die bestandene Abiturprüfung
dürfen sechs befreundete Mädels und Jungs
zum ersten Mal Urlaub ohne die Eltern machen und
zwar auf der Kanareninsel Teneriffa. Doch bereits
auf dem Flughafen erhält ihre Reiselust einen
ersten Dämpfer, denn die Eltern haben ihnen
vorsichtshalber die zugeknöpfte Reiseleiterin
Jutta als Gouvernante zugeteilt. Auf der Sonneninsel
gelandet, will keine rechte Urlaubsstimmung aufkommen,
weil Jutta erfährt, dass das Reisebüro
Pleite gemacht hat. Die Chartermaschine für
den Heimflug wurde auf der Insel gepfändet,
sodass die Rückreise ungewiss ist. Nicht einmal
die Zahlungen für die gebuchte Unterkunft hat
das Reisebüro überwiesen! Dem unfähigen
Hotelbesitzer kommt die Notsituation seiner Gäste
jedoch sehr gelegen. Auch er steht vor dem Bankrott,
weswegen sein gesamtes Personal kurzfristig gekündigt
hat. So lässt er sich "großzügig"
auf den Vorschlag ein, dass Juttas Reisegruppe sich
ihren Aufenthalt in seinem Hotel verdient, indem
die Jungs und Mädels als Küchenhilfe und
Zimmermädchen arbeiten.
Tristan Wentzel, der als professioneller Tester
von Pauschalreisen mit unterwegs ist, hält
Pleiten, Pech und Pannen eifrig in seinem Notizbuch
fest. Der erhoffte Strandurlaub scheint so richtig
baden zu gehen, doch schon bald erwacht der Ehrgeiz
der jungen Leute. Sie wollen helfen, das lahme Geschäft
des heruntergekommenen Etablissements anzukurbeln
und beschließen, den Hotelkönig Erik
Varnhagen in das "Grand Hotel Fiesta"
zu locken.
"Wenn man baden geht auf Teneriffa" ist
eine unterhaltsam inszenierte Komödie mit Gesangseinlagen.
Bühnen- und Filmstar Peter Kraus, in den 60ern
als "deutscher Elvis" gefeiert, präsentiert
einige seiner Hits. In einer kleinen, aber großartig
gespielten Nebenrolle brilliert Heinz Erhardt auf
seine unnachahmliche Weise mit humorvollen Kabinettstückchen.
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