|
Die Militärs sind hellauf begeistert, als Kampfroboter
Nummer 5 und seine vier elektronischen Kollegen
bei einer Demonstration hochmoderne Panzer mühelos
zu Schrott verarbeiten. Doch die Begeisterung weicht
schierem Entsetzen, als die computergesteuerte Kampfmaschine
vom Blitz getroffen wird, sich aus unerfindlichen
Gründen selbstständig macht und die Militärbasis
mit unbekanntem Ziel verlässt. Newton Crosby,
genialer Tüftler und Erfinder des technischen
Wunderwerks, muss die sprechende Maschine schnellstens
finden und abschalten, bevor ein Unglück geschieht.
Danach sieht es aber ganz und gar nicht aus, als
Nummer 5 sich im Haus der chaotischen Tierpflegerin
Stephanie versteckt, die ihn zunächst für
einen Außerirdischen hält. Doch sie ändert
rasch ihre Meinung - so unmöglich benehmen
sich nicht einmal die grünen Männchen
vom Mars: Wie ein spielendes Kind zerlegt der Blechkamerad
ihre Wohnung, verleibt sich nebenher eine ganze
Enzyklopädie ein, und als sein Hunger nach
mehr "Input" noch immer nicht gestillt
ist, vergnügt Nummer 5 sich mit Stephanies
Fernsehgerät.
Da sie gut mit Tieren kann, freundet Stephanie sich
auch schnell mit dem wissensdurstigen Roboter an
und bemerkt dabei das Unglaubliche: Nummer 5 ist
keine tote Maschine ohne Gefühle! Endlich spürt
Newton seinen entlaufenen Roboter auf und will ihn
abschalten. Stephanie versucht, dem verdutzten Erfinder
vergeblich klarzumachen, dass er das nicht tun kann,
denn Nummer 5 lebt!
Als das Militär anrückt und Nummer 5 mit
viel Fantasie eine ganze Kompanie austrickst, kommt
Newton ins Grübeln. Er unterzieht seinen Roboter
dem ultimativen Test: Versteht Nummer 5 etwa auch
Witze?
"Nummer 5 lebt" ist eine märchenhafte
Science-Fiction-Komödie, die der Action-Spezialist
John Badham ("Wargames - Kriegsspiele",
"Saturday Night Fever") mit viel Witz
und fantasievollen Wendungen inszenierte. Der ebenso
unterhaltsame wie anrührende Film spart nicht
mit Kritik an der Automatisierung unserer Welt und
ist auf Grund seines warmherzigen Grundtons auch
für Kinder geeignet.
|