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Rourke und Cress sind zwei Texaner, die im amerikanischen
Sezessionskrieg auf Seiten der Nordstaaten gekämpft
haben. Jetzt sind sie Gefangene in einem Lager der
Südstaaten, wo sie Sergeant Dobbs mit seinen
Männern bewacht. Auch Dobbs stammt aus Texas
und hat mit Rourke und Cress zeitweilig auf einer
Ranch gearbeitet, sich dann aber im Gegensatz zu
ihnen der Armee der Konföderierten angeschlossen.
Als Rourke und Cress eines Nachts mithilfe des Mexikaners
Sanchez ausbrechen, gehört Dobbs zu den Soldaten,
die sie verfolgen. Befehligt wird das Kommando von
Lieutenant Louis, einem jungen Offizier, der seine
mangelnde Erfahrung hinter einem hochfahrenden Wesen
zu verbergen sucht. Er ist auf Texaner schlecht
zu sprechen, umgekehrt treiben seine Leute ihren
Spott mit ihm. Auf der Flucht durch die Wüste
finden Rourke, Cress und Sanchez an einer ausgetrockneten
Wasserstelle eine junge Frau, die in einem Planwagen
in den Wehen liegt. Ihr Mann scheint sich in der
Wüste verirrt zu haben. In ihrer Not bittet
die Ärmste die Fremden, sich ihres Kindes anzunehmen.
Als sie bei der Geburt stirbt, lösen Rourke,
Cress und Sanchez ihr Versprechen treulich ein,
obwohl sie ohne Wasser und Pferde und vom Südstaaten-Kommando
und Indianern gleichermaßen gejagt, in einer
ziemlich aussichtslosen Situation sind.
Die menschlich anrührende Geschichte ist seit
1909 immer wieder verfilmt worden, John Ford inszenierte
1948 ("Three Godfathers"), die wohl bekannteste
Version dieses ungewöhnlichen Westernstoffs.
John Badhams Neuverfilmung von 1974 stützt
sich schauspielerisch auf bewährte Darsteller
wie Jack Palance und Jack Warden, zu denen sich
der junge Keith Carradine in der Rolle des unerfahrenen
Lieutenants gesellt. Drehbuchautor Ron Bishop setzte
im Rückgriff auf den amerikanischen Bürgerkrieg
als historischen Hintergrund effektvolle neue Akzente.
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