Spuren im Sand

Spielfilm aus den USA von 1974
Regie John Badham
Drehbuch Ron Bishop, nach der Erzählung "Three Godfathers" von Peter B. Kyne
Musik David Shire
Kamera Stevan Larner
Darsteller Rourke - Jack Palance
Sergeant Dobbs - Jack Warden
Lieutenant Louis - Keith Carradine
Cress - Ed Lauter
Sanchez - José Pérez
Virginia - Fionnula Flanagan
Corporal Crawley - Bill McKinney
Loftus - Jesse Vint
Denton - John Quade
William - Simon Deckard
und andere

Rourke und Cress sind zwei Texaner, die im amerikanischen Sezessionskrieg auf Seiten der Nordstaaten gekämpft haben. Jetzt sind sie Gefangene in einem Lager der Südstaaten, wo sie Sergeant Dobbs mit seinen Männern bewacht. Auch Dobbs stammt aus Texas und hat mit Rourke und Cress zeitweilig auf einer Ranch gearbeitet, sich dann aber im Gegensatz zu ihnen der Armee der Konföderierten angeschlossen. Als Rourke und Cress eines Nachts mithilfe des Mexikaners Sanchez ausbrechen, gehört Dobbs zu den Soldaten, die sie verfolgen. Befehligt wird das Kommando von Lieutenant Louis, einem jungen Offizier, der seine mangelnde Erfahrung hinter einem hochfahrenden Wesen zu verbergen sucht. Er ist auf Texaner schlecht zu sprechen, umgekehrt treiben seine Leute ihren Spott mit ihm. Auf der Flucht durch die Wüste finden Rourke, Cress und Sanchez an einer ausgetrockneten Wasserstelle eine junge Frau, die in einem Planwagen in den Wehen liegt. Ihr Mann scheint sich in der Wüste verirrt zu haben. In ihrer Not bittet die Ärmste die Fremden, sich ihres Kindes anzunehmen. Als sie bei der Geburt stirbt, lösen Rourke, Cress und Sanchez ihr Versprechen treulich ein, obwohl sie ohne Wasser und Pferde und vom Südstaaten-Kommando und Indianern gleichermaßen gejagt, in einer ziemlich aussichtslosen Situation sind.

Die menschlich anrührende Geschichte ist seit 1909 immer wieder verfilmt worden, John Ford inszenierte 1948 ("Three Godfathers"), die wohl bekannteste Version dieses ungewöhnlichen Westernstoffs. John Badhams Neuverfilmung von 1974 stützt sich schauspielerisch auf bewährte Darsteller wie Jack Palance und Jack Warden, zu denen sich der junge Keith Carradine in der Rolle des unerfahrenen Lieutenants gesellt. Drehbuchautor Ron Bishop setzte im Rückgriff auf den amerikanischen Bürgerkrieg als historischen Hintergrund effektvolle neue Akzente.
   

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