Das gläserne Haus

Fernsehfilm von 1993
Regie Rainer Bär
Drehbuch Rainer Bär
Musik Axel Donner
Kamera Rolf Liccini
Darsteller Claudia - Katja Riemann
Murath - Hansa Czypionka
Stock - Vadim Glowna
Susanne - Ute Willing
Herbert - Peter Sattmann
Detektiv - Florian Martens
Winterfeld - Gunter Schoß
Dr. Löbel - Jürgen Reuter
Dr. Hilbich - Rainer Lott
und andere

Der Arzt Murath Tehrani bezieht mit seiner jungen Frau Claudia ein Haus am Stadtrand von Leipzig. Während er als Anästhesist auf einem Rettungswagen und im Krankenhaus ständig im Einsatz ist, hat Claudia als Dolmetscherin wenig Chancen in ihrem Beruf. Das neue Zuhause und die freudige Erwartung auf ein Baby trösten sie jedoch darüber hinweg.

Die gläserne Veranda des Hauses macht anfänglich alles hell und freundlich, schützt aber auch nicht vor fremden Blicken. Bald glaubt sich Claudia beobachtet, verfolgt, kontrolliert: anonyme Anrufe und Briefe, die Blicke der Nachbarn, unangemeldete Besucher, Personen, die auftauchen und verschwinden, Jugendliche, die ums Haus schleichen. Claudia fühlt sich massivem Druck ausgesetzt, kann Absicht und Zufall nicht mehr trennen. Dabei weiß sie, die Bedrohung ist real, denn ihr Mann ist Ausländer! Während die Stimmen und Schriften anonym und versteckt bleiben, sind die Botschaften unverschlüsselt und direkt: "Zieht freiwillig aus, sonst ...! Es wird wie ein Unfall aussehen!" Nicht nur gläserne Wände, auch Vertrauen ist zerbrechlich. Murath, der junge iranische Arzt, erfährt fast zu spät von der Bedrohung.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved