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Waltraut hatte sich alles so schön vorgestellt:
Ungeachtet der skeptischen Kommentare ihrer Freunde
wollen sie und ihr langjähriger Freund Ritschi
heiraten und die Hochzeit mit einer lustigen Party
in einem Münchener Biergarten feiern. Doch
sie hat die Rechnung ohne ihre Mutter gemacht. Waltraut
stammt aus einer Kleinstadt in Niederbayern, aus
Simbach. Ihre Eltern haben dort eine Metzgerei.
Waltrauts Mutter, Fanny Maxhofer, ist zwar glücklich,
dass die Tochter doch noch heiratet, sie ist immerhin
33, aber Fanny kann nicht hinnehmen, dass Waltraut
nicht daheim in Simbach heiratet, noch dazu ohne
kirchlichen Segen. Fanny kämpft mit allen Mitteln,
dass das große Ereignis so stattfindet, "wie
es sich gehört". Waltraut lässt sich
überreden. Aber Ritschi, der aus Hamburg stammt,
kennt nicht die niederbayerischen Bräuche,
hat noch nie das Schlachten einer Sau erlebt, deren
Kopf ihm beim Hochzeitsmahl vorgesetzt wird, weiß
nichts von einer Brautentführung, hat auch
keine Ahnung, dass es in Simbach eine ehemalige
Jugendliebe von Waltraut gibt. Waltraut wiederum
weiß nicht, dass Ritschi eine Arbeitskollegin
eingeladen hat, mit der ihn ein - bislang nicht
gebeichteter - Seitensprung verbindet. Selbst die
Hochzeitsnacht wird nicht das, was Waltraut sich
versprochen hat. Der erste Ehestreit entbrennt in
aller Schärfe. Beide kommen schließlich
überein, sich so bald wie möglich wieder
scheiden zu lassen ...
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