Der schönste Tag im Leben

Fernsehfilm, Deutschland, 1996
Regie Jo Baier
Drehbuch Ruth Toma
Musik Thomas Osterhoff
Kamera Christian Reitz
Länge 88 Min.
Darsteller Martina Gedeck, Heio von Stetten, Jörg Hube, Erna Waßmer, Anaid Iplicjian, Doris Buchrucker, April Hailer, Susanne Schäfer, Jan Gregor Kremp, Vitus Zeplichal, Otto Grünmandl

Waltraut hatte sich alles so schön vorgestellt: Ungeachtet der skeptischen Kommentare ihrer Freunde wollen sie und ihr langjähriger Freund Ritschi heiraten und die Hochzeit mit einer lustigen Party in einem Münchener Biergarten feiern. Doch sie hat die Rechnung ohne ihre Mutter gemacht. Waltraut stammt aus einer Kleinstadt in Niederbayern, aus Simbach. Ihre Eltern haben dort eine Metzgerei. Waltrauts Mutter, Fanny Maxhofer, ist zwar glücklich, dass die Tochter doch noch heiratet, sie ist immerhin 33, aber Fanny kann nicht hinnehmen, dass Waltraut nicht daheim in Simbach heiratet, noch dazu ohne kirchlichen Segen. Fanny kämpft mit allen Mitteln, dass das große Ereignis so stattfindet, "wie es sich gehört". Waltraut lässt sich überreden. Aber Ritschi, der aus Hamburg stammt, kennt nicht die niederbayerischen Bräuche, hat noch nie das Schlachten einer Sau erlebt, deren Kopf ihm beim Hochzeitsmahl vorgesetzt wird, weiß nichts von einer Brautentführung, hat auch keine Ahnung, dass es in Simbach eine ehemalige Jugendliebe von Waltraut gibt. Waltraut wiederum weiß nicht, dass Ritschi eine Arbeitskollegin eingeladen hat, mit der ihn ein - bislang nicht gebeichteter - Seitensprung verbindet. Selbst die Hochzeitsnacht wird nicht das, was Waltraut sich versprochen hat. Der erste Ehestreit entbrennt in aller Schärfe. Beide kommen schließlich überein, sich so bald wie möglich wieder scheiden zu lassen ...
   

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