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Die knapp 16-jährige Stefanie Gonthar lebt
mit ihren beiden älteren Brüdern zusammen,
dem 22-jährigen Andreas und dem 28-jährigen
Hannes. Die Eltern der drei sind bei einem Unfall
ums Leben gekommen, seither muss Architekt Hannes
für das Auskommen der "Familie" sorgen.
Als Andreas sich unsterblich in die viel ältere
Sonja verliebt, ohne zu merken, dass sie ihn nur
ausnutzt, kommt es zum großen Krach: Andreas
will seiner Liebsten mit Geld aus der Gemeinschaftskasse
ein teures Geschenk machen und das will Stefanie
keinesfalls zulassen. Andreas' Reaktion auf diese
Widerspenstigkeit ist eine schallende Ohrfeige.
Gekränkt läuft Stefanie davon und findet
Unterschlupf bei dem beinahe doppelt so alten Frauenhelden
Pablo, einem Geschäftspartner ihres Bruders
Hannes. Pablo ist zunächst entsetzt, als das
junge Ding bei ihm im Hotel auftaucht. Aber er behandelt
sie wie eine erwachsene Dame, um ihr ein wenig zu
schmeicheln, schickt sie allerdings kurz darauf
nach Hause zurück - obwohl er Stefanie durchaus
attraktiv findet. Die wiederum lässt sich so
manches einfallen, um ihre "große Liebe"
davon zu überzeugen, dass sie schon achtzehn
und damit heiratsfähig ist. Ihr Bruder Hannes
bittet Pablo indes, seiner Schwester sanft, aber
bestimmt klar zu machen, dass er kein Interesse
an ihr hat. Wenn es denn nur so wäre.
Mit der romantischen Liebeskomödie "Stefanie",
von Unterhaltungsspezialist Josef von Baky inszeniert,
wurde die damals rollengerecht erst 16-jährige
Sabine Sinjen zum Publikumsliebling. Ihr Partner
Carlos Thompson ist - ebenfalls drehbuchgerecht
- gebürtiger Südamerikaner und gut doppelt
so alt wie seine Partnerin. Das Publikum liebte
das Paar dennoch oder deswegen umso mehr und so
entstand zwei Jahre später die Fortsetzung
"Stefanie in Rio" ( Regie: Curtis Bernhardt).
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