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Paul Holzmann und seine Frau Barbara könnten
eigentlich recht glücklich miteinander sein,
wäre da nicht Pauls fataler Hang zu kleinen
Abenteuern. Als Barbara im verflixten siebenten
Ehejahr wieder einmal von einem Flirt ihres Mannes
erfährt, hat sie genug: Hals über Kopf
reist sie ab nach Italien und bändelt ihrerseits
am Lago Maggiore mit einem früheren Verehrer
an. Das hat aufregende Folgen, bis sich die Bande
der Liebe am Ende doch als stark genug erweisen,
um zwei Trotzköpfe wieder zusammenzuführen.
Josef von Baky drehte den Film 1953 nach einem Roman
von Dinah Nelken. Im Mittelpunkt dieser spritzigen
Ehekomödie steht das einstige "deutsche
Liebespaar Nummer eins" Maria Schell und O.
W. Fischer. O. W. Fischer brach mit seinem Rollenklischee
und präsentierte sich unerwartet amüsant.
Die besondere Überraschung: auch "Seelchen"
Schell, sonst meist traurig-tränenvoll, konnte
sich hier von einer bis dahin an ihr fast unbekannten
Seite zeigen: lebensfroh, zupackend und eigenwillig.
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