Tagebuch einer Verliebten

Deutscher Spielfilm von 1953
Regie Josef von Baky
Drehbuch Johannes Mario Simmel und Emil Burri, nach dem Roman "Ich an mich" von Dinah Nelken
Musik Alois Melichar, Paul Lincke und A. Christie
Kamera Oskar Schnirch
Darsteller Barbara Holzmann - Maria Schell
Paul Holzmann - O. W. Fischer
Nicola - Franco Andrei
Oma "Sanitätsrat" - Margarete Haagen
Dr. Hugendübel - Ernst Schröder
Frau Bumke - Erna Sellmer
Hotelportier - Willy Reichert
Herr Krause - Hans Stiebner
Oberkellner - Rudolf Kalvius
Standesbeamte - Hermann Pfeiffer
und andere

Paul Holzmann und seine Frau Barbara könnten eigentlich recht glücklich miteinander sein, wäre da nicht Pauls fataler Hang zu kleinen Abenteuern. Als Barbara im verflixten siebenten Ehejahr wieder einmal von einem Flirt ihres Mannes erfährt, hat sie genug: Hals über Kopf reist sie ab nach Italien und bändelt ihrerseits am Lago Maggiore mit einem früheren Verehrer an. Das hat aufregende Folgen, bis sich die Bande der Liebe am Ende doch als stark genug erweisen, um zwei Trotzköpfe wieder zusammenzuführen.

Josef von Baky drehte den Film 1953 nach einem Roman von Dinah Nelken. Im Mittelpunkt dieser spritzigen Ehekomödie steht das einstige "deutsche Liebespaar Nummer eins" Maria Schell und O. W. Fischer. O. W. Fischer brach mit seinem Rollenklischee und präsentierte sich unerwartet amüsant.

Die besondere Überraschung: auch "Seelchen" Schell, sonst meist traurig-tränenvoll, konnte sich hier von einer bis dahin an ihr fast unbekannten Seite zeigen: lebensfroh, zupackend und eigenwillig.
   

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