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Bruno Markowitz bringt für ein Menschenhändler-Kartell
afrikanische Flüchtlinge nach Hamburg. Die
Illegalen kommen aus Somalia, Eritrea, Kongo, Nigeria
oder dem Senegal und sind auf überfüllten,
abgetakelten Trawlern über das Mittelmeer nach
Italien geschifft worden. Die, die es bis dahin
geschafft haben, werden mit fensterlosen Kleintransportern
über Europa verteilt. Irgendwo in Südtirol
übernimmt der wortkarge Markowitz seine Passagiere.
Doch bei einer Verkehrskontrolle der Polizei flüchtet
diesmal die Hälfte seiner Ladung. Während
Markowitz die Flüchtlinge sucht, geht das Nachtschicht-Dezernat
in Hamburg einer Anzeige von häuslicher Gewalt
nach. Eine illegale Haushaltsangestellte aus dem
afrikanischen Benin, Marie-France, wurde von ihrem
Chef misshandelt, wagt aber nicht, gegen ihn auszusagen.
Bisher hat Markowitz das Schicksal seiner Passagiere
wenig interessiert: Er ist schließlich 65
und will sich bald zur Ruhe setzen. Doch die junge
Lola Obasi ist anders als die anderen. Das spürt
Markowitz. Lola, auf der Suche nach ihrer Schwester,
die ebenfalls nach Deutschland geschleust wurde,
bittet Markowitz, sie frei zu lassen. Sie weiß,
dass Hamburg nicht das "Tor zur Welt"
ist, sondern dass sie über Jahre ihre Schulden
bei den Schleppern als unsichtbares Dienstmädchen
abarbeiten wird. Davor will sie sich und ihre Schwester
bewahren. Während Markowitz den ritterlichen
Impuls, Lola zu helfen, zunächst mit einigem
Alkohol erfolgreich hinunter spült, stoßen
Lisa Brenner, Erichsen und Mimi Hu im Zuge der Ermittlungen
in Sachen Marie-France auf eine Verbindung zur Schlepperbande.
Markowitz muss sich entscheiden und schlägt
seine letzte Schlacht.
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