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Zwei Mal schon hat der ungestüme junge General
Prinz von Homburg durch seine Unbesonnenheit eine
Schlacht verloren. Kurfürst Friedrich Wilhelm
von Brandenburg gibt dem Heißsporn noch eine
Chance, sich als General der Reiterei zu bewähren.
Der Prinz erhält jedoch die strenge Anweisung,
seinen Posten erst auf ausdrücklichen Befehl
des Feldmarschalls zu verlassen.
Als die Schlacht gegen die Schweden verloren zu
gehen droht, widersetzt sich der Prinz dem Befehl
und führt durch diese Eigenmächtigkeit
seine Truppen zu einem glänzenden Sieg. Man
feiert den General als Helden. Trotzdem muss er
sich vor dem Kriegsgericht verantworten, das ihn
auf Grund seiner Insubordination zum Tode verurteilt.
In Todesangst fleht der Prinz um Gnade, die ihm
durch Fürsprache seiner Verlobten Natalia,
der Nichte des Kurfürsten, auch gewährt
wird. In seinem Begnadigungsschreiben stellt der
Fürst jedoch die Bedingung, dass der Prinz
die Rechtmäßigkeit des gefällten
Urteils bestreitet. Weil er dies aber nicht zugeben
kann, beugt sich der Prinz dem Recht und willigt
in sein Todesurteil ein. Erst jetzt steht der Begnadigung
des gefeierten Kriegshelden durch den Kurfürsten
nichts mehr im Wege.
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