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Hank Donner leitet eine Außenstation eines
ozeanografischen Instituts am Pazifik. Seit 15 Jahren
betreibt er Meeresbiologie und beschäftigt
sich besonders mit Walen. Eines Tages folgt ein
Raubwal seinem Weibchen in die enge Bucht, an der
die Station liegt. Das Weibchen ist von Fischern
tödlich getroffen worden und verendet. Hank
Donner verschließt die Bucht mit einem langen
Netz, damit das Männchen nicht mehr ins offene
Meer zurück kann. So sieht er eine Chance,
das Verhalten des Wals studieren zu können.
Die Fischer des nahen Ortes sind darüber empört.
In ihren Augen ist der Raubwal eine gefährliche
Bestie. Sie befürchten angesichts der erwarteten
Lachsschwärme, dass der Wal ausbrechen und
ihnen den Fang verderben könnte. Vor allem
ihr Wortführer Joe Clausen will das Tier unbedingt
töten. Hank Donner lässt sich jedoch nicht
beirren und schafft es, mit dem Tier vertraut zu
werden.
Verständnis für seine ungewöhnlichen
Versuche findet er zunächst nur bei der verwitweten
jungen Geschäftsfrau Kate Rand und deren Tochter
Lisa. Lisa und er nennen das Tier nach einem Wal
aus einer indianischen Sage Namu. Als die Lachse
näher kommen, spitzen sich die Dinge dramatisch
zu. Die Fischer verlangen, dass Namu verschwindet,
andernfalls wollen sie ihn erschießen ...
Regisseur Laszlo Benedek hat diese eindrucksvolle
Geschichte, die falsche Vorstellungen über
Raubwale ausräumen soll, sehr effektvoll inszeniert.
Der gebürtige Ungar arbeitete in den USA, in
Deutschland und England. International bekannt wurde
er durch Filme wie "Der Wilde" mit Marlon
Brando.
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