Namu, der Raubwal

Spielfilm aus den USA von 1966
Regie Laszlo Benedek
Drehbuch Arthur Weiss
Musik Samuel Matlovsky
Kamera Lamar Boren
Darsteller Hank Donner - Robert Lansing
Joe Clausen- John Anderson
Kate Rand - Lee Meriwether
Deke - Richard Erdman
Lisa Rand - Robin Mattson
Burt - Joe Higgins
Nick - Michael Shea
Carrie - Clara Tarte
und andere

Hank Donner leitet eine Außenstation eines ozeanografischen Instituts am Pazifik. Seit 15 Jahren betreibt er Meeresbiologie und beschäftigt sich besonders mit Walen. Eines Tages folgt ein Raubwal seinem Weibchen in die enge Bucht, an der die Station liegt. Das Weibchen ist von Fischern tödlich getroffen worden und verendet. Hank Donner verschließt die Bucht mit einem langen Netz, damit das Männchen nicht mehr ins offene Meer zurück kann. So sieht er eine Chance, das Verhalten des Wals studieren zu können.

Die Fischer des nahen Ortes sind darüber empört. In ihren Augen ist der Raubwal eine gefährliche Bestie. Sie befürchten angesichts der erwarteten Lachsschwärme, dass der Wal ausbrechen und ihnen den Fang verderben könnte. Vor allem ihr Wortführer Joe Clausen will das Tier unbedingt töten. Hank Donner lässt sich jedoch nicht beirren und schafft es, mit dem Tier vertraut zu werden.

Verständnis für seine ungewöhnlichen Versuche findet er zunächst nur bei der verwitweten jungen Geschäftsfrau Kate Rand und deren Tochter Lisa. Lisa und er nennen das Tier nach einem Wal aus einer indianischen Sage Namu. Als die Lachse näher kommen, spitzen sich die Dinge dramatisch zu. Die Fischer verlangen, dass Namu verschwindet, andernfalls wollen sie ihn erschießen ...

Regisseur Laszlo Benedek hat diese eindrucksvolle Geschichte, die falsche Vorstellungen über Raubwale ausräumen soll, sehr effektvoll inszeniert. Der gebürtige Ungar arbeitete in den USA, in Deutschland und England. International bekannt wurde er durch Filme wie "Der Wilde" mit Marlon Brando.
   

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