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Claude ist 16 Jahre alt, lebt mit seinen Eltern
und seiner kleinen Schwester in Paris, sieht gut
aus und denkt den lieben langen Tag eigentlich nur
an eines: Mädchen. Und Sex natürlich!
Die wichtigste Frage in seinem Leben lautet, wann
er endlich sein "erstes Mal" erleben wird.
Bis es so weit ist, studiert er allabendlich die
Pornohefte seines lüsternen Cousins. Sein Vater
sähe es hingegen lieber, wenn Claude sich mehr
der Schule widmen würde, schließlich
soll der Junge eines Tages den elterlichen Pelzhandel
übernehmen. So kommt es, dass der Papa zusammen
mit Robert, dem Bruder von Claudes neuester Eroberung
Irene, ein gewitztes Komplott schmiedet, um Claudes
sexuelle Annäherungsversuche im Keim zu ersticken.
Trotz dieses Rückschlags geben die Hormone
des pubertierenden Jungen natürlich keine Ruhe.
Im sommerlichen Familienurlaub lernt er die wesentlich
ältere Nathalie kennen. Mit Charme und gewiefter
Aufschneiderei gelingt es ihm beinahe, bei ihr zu
landen. Doch dann erfährt Nathalie, dass Claude
in Wahrheit kein wilder Casanova, sondern vielmehr
eine männliche Jungfrau ist, und lässt
ihn fallen. Nach dieser Niederlage beschließt
Claude, die Sache ein wenig zu beschleunigen: Doch
der erste Sex bei einer gelangweilten Prostituierten
verläuft alles andere als beglückend.
Bei seinen Freunden kann Claude mit einer etwas
aufgepeppten Version dieser Erfahrung zwar mächtig
Eindruck schinden, ihm selbst stellt sich jedoch
die Frage, ob das nun die wunderbare Sache gewesen
sein soll, von der alle so schwärmen. Während
eines Ausflugs mit Freunden hat er dann einen One-Night-Stand
mit einer verführerischen Tramperin. Das Erlebnis
ist nur von kurzer Dauer.
Zurück in Paris lernt er schließlich
die Kanadierin Carole kennen, seine erste echte
Liebe. Und plötzlich ist alles so einfach.
Man redet und schwimmt und tanzt - und dann liebt
man sich. Und es ist wundervoll, das erste Mal.
Mit "Die kleinen Französinnen ... Das
erste Mal" hat Claude Berri eine ebenso charmante
wie geistreiche Komödie inszeniert. Mit viel
Gespür für emotionale Zwischentöne
erzählt der autobiografisch gefärbte Film
von den "großen Nöten" pubertierender
Jungen und den ersten Schritten auf dem Weg zum
Erwachsenwerden. In der Hauptrolle glänzt Alain
Cohen als hormongesteuerter Jüngling.
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