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Der Zufall führt sie eines Tages zusammen,
die Schulfreundinnen Nadja und Susanna. Nadja ist
zwar eine tüchtige Konstrukteurin geworden,
doch allzu bescheiden und unauffällig. Susanna
hingegen ist die selbstbewusste, attraktive Soziologin.
Resolut - und wie sie meint, auf streng wissenschaftlicher
Grundlage, modelt sie das Mauerblümchen um.
Da wird die Frisur gestylt, die Garderobe modernisiert,
das schmackhafte Rezept ausprobiert und vor allem
der passende Mann gesucht. Allerdings lässt
Susanna Nadjas Sympathien für männliche
Kollegen nicht gelten.
Ein Mann muss wissenschaftlich und prestigegemäß
ausgewählt werden. Kein Wunder, dass diese
Methoden von Susanna zu allerhand verwickelten Situationen
und komischen Zwischenfällen führen und
zum unpassendsten Mann überhaupt: Kollegen
Smirnow. Nadjas linkischen Versuche seine Aufmerksamkeit
zu erregen, schlagen gründlich fehl. Doch statt
seiner werden zwei andere Kollegen auf Nadja aufmerksam
- Verwirrung vorprogrammiert. Aber es gibt tatsächlich
einen, für den sie "Die Allerschönste"
ist.
Ein liebevoll inszenierter humorvoller Film, der
viel über die Menschen und ihren Alltag im
letzten Sowjetunion-Jahrzehnt erzählt. Die
graue Arbeitswelt spielt ebenso eine Rolle wie die
schwierige Versorgungslage oder die Unterordnung
unter das viel beschworene Kollektiv. Aber darüber
hinaus erzählt er eine universale, zeitlose
Geschichte - die von der Suche nach der Liebe, dem
richtigen Partner, dem Einssein mit sich selbst.
In Irina Murawjowa, Tatjana Wassiljewa, Alexander
Abdulow u.a. fand Regisseur Gerald Beshanow ein
spielfreudiges Ensemble.
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