Fünf Patronenhülsen

Spielfilm aus der DDR von 1960
Regie Frank Beyer
Drehbuch Walter Gorrish
Musik Joachim Werzlau
Kamera Günter Marczinkowsky
Darsteller Kommissar Witting, Deutscher - Erwin Geschonneck
Wasja, Russe - Ulrich Thein
José, Spanier - Edwin Marian
Willi, Deutscher - Ernst-Georg Schwill
Pierre, Franzose - Armin Mueller-Stahl
Oleg, Pole - Manfred Krug
Dimitri, Bulgare - Günter Naumann
Major Bolanos - Fritz Diez
Karl - Johannes Maus
Jerri - Jochen Diestelmann
Sanchez - Harald Jopt
Jirka - Fritz-Ernst Fechner
u.a.

Spanien 1936, vor dem Ebro decken Kommissar Witting und sechs Mann den Rückzug ihres Bataillons. Nur einer von ihnen ist Spanier; bei den anderen handelt es sich um einen Deutschen, einen Polen, einen Franzosen, einen Russen und einen Bulgaren. Sie sind Interbrigadisten, die für Spaniens Freiheit kämpfen. Ihre Maschinengewehre sind leer gefeuert und der Rückzug führt durch die Linien der Faschisten. Jedes Haus kann ein Hinterhalt sein, in jeder Zisterne der Feind lauern. Kommissar Witting, der für die kleine Truppe die wichtigste Person ist, wird zuerst getroffen. In den letzten Minuten, die er noch zu leben hat, gibt er den restlichen fünf Männern einen Auftrag: Sie müssen unter allen Umständen eine wichtige Meldung zu den eigenen Linien bringen. Jeder einen Teil davon, in einer leeren Patronenhülse versteckt. Nur alle fünf Teile zusammen ergeben den Wortlaut. Und sie schleppen sich vorwärts, der Durst macht sie fast wahnsinnig. Ihr Lebenswille ist fast erschöpft, nur der Auftrag treibt sie weiter ...

Regisseur Frank Beyer benutzte diesen Stoff, da er erkannte, dass er spannend ist und vorwiegend in Bildern erzählt werden kann. Dank minimaler Dialoge hatten die Schauspieler Raum zum Spielen. Dafür fand Frank Beyer auch eine erstklassige Besetzung: Für Manfred Krug und Armin Mueller-Stahl war es der erste große Leinwanderfolg; Erwin Geschonneck, Günther Naumann, Edwin Marian, Ernst Georg Schwill und Ulrich Thein komplettierten das Ensemble.
   

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