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Spanien 1936, vor dem Ebro decken Kommissar Witting
und sechs Mann den Rückzug ihres Bataillons.
Nur einer von ihnen ist Spanier; bei den anderen
handelt es sich um einen Deutschen, einen Polen,
einen Franzosen, einen Russen und einen Bulgaren.
Sie sind Interbrigadisten, die für Spaniens
Freiheit kämpfen. Ihre Maschinengewehre sind
leer gefeuert und der Rückzug führt durch
die Linien der Faschisten. Jedes Haus kann ein Hinterhalt
sein, in jeder Zisterne der Feind lauern. Kommissar
Witting, der für die kleine Truppe die wichtigste
Person ist, wird zuerst getroffen. In den letzten
Minuten, die er noch zu leben hat, gibt er den restlichen
fünf Männern einen Auftrag: Sie müssen
unter allen Umständen eine wichtige Meldung
zu den eigenen Linien bringen. Jeder einen Teil
davon, in einer leeren Patronenhülse versteckt.
Nur alle fünf Teile zusammen ergeben den Wortlaut.
Und sie schleppen sich vorwärts, der Durst
macht sie fast wahnsinnig. Ihr Lebenswille ist fast
erschöpft, nur der Auftrag treibt sie weiter
...
Regisseur Frank Beyer benutzte diesen Stoff, da
er erkannte, dass er spannend ist und vorwiegend
in Bildern erzählt werden kann. Dank minimaler
Dialoge hatten die Schauspieler Raum zum Spielen.
Dafür fand Frank Beyer auch eine erstklassige
Besetzung: Für Manfred Krug und Armin Mueller-Stahl
war es der erste große Leinwanderfolg; Erwin
Geschonneck, Günther Naumann, Edwin Marian,
Ernst Georg Schwill und Ulrich Thein komplettierten
das Ensemble.
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