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Jakob der Lügner
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Literaturverfilmung,
CSSR/DDR, 1974, FSK 12
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| Regie |
Frank
Beyer |
| Drehbuch |
Frank
Beyer, Jurek Becker |
| Musik |
Joachim
Wetzlau |
| Kamera |
Günter
Marczinkowsky |
| Länge |
96
Min. |
| Darsteller |
Vlastimil
Brodsky, Erwin Geschonneck, Manuela Simon, Henry Hübchen,
Blanche Kommerell, Armin Mueller-Stahl, Reimar-Johannes
Baur, Dezsö Garas, Friedrich Links, Zsuzsa Gordon,
Edwin Marian, Friedrich Richter, Margit Bara, Hans-Peter
Reinecke, Reimar-Joh. Baur, Hermann Beyer
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Irgendwo in Osteuropa in einem jüdischen Ghetto
1943: Jakob Heym, seine Freunde und Leidensgenossen
leben hier völlig von der Außenwelt isoliert.
Ihre Lage wird immer verzweifelter, die Deportationen
nehmen zu, die Selbstmorde auch. In dieser hoffnungslosen
Situation verbreitet der alte Jakob Hoffnung. Er
gibt vor, ein Radio zu besitzen und hält mit
erfundenen Nachrichten über den Vormarsch der
Roten Armee und die Weltpolitik den Lebenswillen
der Eingeschlossenen aufrecht. Seine Lügen
bringen ihn in gefährliche, aber auch komische
Situationen...
Nach Jurek Beckers Roman gelang Frank Beyer eine
packende und überaus humanistische Verfilmung,
die wesentlich besser ist ist die jüngste "Jakob
der Lügner"-Version (1999) mit Robin Williams
in der Hauptrolle. Interessantes am Rande: Armin
Mueller-Stahl spielt in beiden Werken mit.
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