Wie herrlich eine Frau zu sein

Italienischer Spielfilm von 1956
Regie Alessandro Blasetti
Drehbuch Suso Cecchi d`Amico, Ennio Flaiano und Sandro Continenza
Musik Alessandro Cicognini
Kamera Otello Martelli (schwarz/weiß)
Darsteller Sokolow - Sergej Bondartschuk
Antoinetta Fallari - Sophia Loren
Conte Gregorio Sennetti - Charles Boyer
Corrado Betti, Fotograf - Marcello Mastroianni
Contessa Elena Sennetti - Elisa Cegani
Signora Fallari - Titina De Filippo
Paolo Magnano - Nino Besozzi
Advokat Federico Frotta - Giustino Durano
Direktrice im Modehaus - Margherita Bagni
Journalist von "Le Ore" - Nino Dal Fabbro
und andere

Wie viele junge Mädchen träumt die hübsche Antoinetta davon ein Star zu werden. Und ein Zufall bringt sie der Erfüllung dieses Traums ein Stückchen näher: Der Pressefotograf Corrado fotografiert sie just in dem Moment, als sie ihren Rock lüpft, um das Strumpfband zu befestigen, und so ihre äußerst wohlgeformten Beine zur Schau stellt. Als dieser erotische Schnappschuss am nächsten Tag auf der Titelseite einer Zeitung erscheint, erregt er allgemeine Aufmerksamkeit - auch die von Antoinettas Verlobtem Federico Frotta. Er will die Ehre seiner Verlobten wieder herstellen und nebenbei auch noch ein bisschen Geld verdienen. So macht er den Fotografen ausfindig und will ihn im Schlepptau mit Antoinetta zur Rede stellen.

Doch Antoinetta, die aus einfachen Verhältnissen stammt, ist clever und erkennt ihre Chance. Und ihr gefällt Corrado, bei dem sie Kontakte zur schillernden Welt der Promis vermutet. So schickt sie ihren Verlobten in die Wüste und setzt auf Corrado. Der ist zwar ein kleiner Hochstapler, doch immerhin wohnt in seinem Haus der Filmproduzent Conte Gregorio Sennetti, den er mit Antoinetta bekannt macht. Natürlich ist der Conte begeistert von Antoinettas üppiger Schönheit und nimmt sie - nicht ganz ohne Eigennutz - unter seine Fittiche. Er kauft ihr Kleider, übt Konversation, korrigiert ihren Gang. Und Antoinetta lernt schnell. Aber Corrado will sie nicht so ganz dem Conte überlassen, er hat sich in das Mädchen verliebt ...

Eine amüsante Filmkomödie aus den Anfangszeiten des italienischen Leinwandtraumpaares Sophia Loren und Marcello Mastroianni. Sie war damals 22, schon unter der Obhut ihres späteren Ehemannes Carlo Ponti und auf dem Weg zu Italiens Sexsymbol. Mastroianni stand auch am Beginn seiner Karriere, die sich langsam, aber stetig vollzog. Der Dritte im Bunde ist der französische Schauspieler Charles Boyer, der schon ab Mitte der Dreißigerjahre in Hollywood drehte. "Wie herrlich, eine Frau zu sein" avancierte seinerzeit zu einer der erfolgreichsten Komödien.
   

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