|
Wie viele junge Mädchen träumt die hübsche
Antoinetta davon ein Star zu werden. Und ein Zufall
bringt sie der Erfüllung dieses Traums ein
Stückchen näher: Der Pressefotograf Corrado
fotografiert sie just in dem Moment, als sie ihren
Rock lüpft, um das Strumpfband zu befestigen,
und so ihre äußerst wohlgeformten Beine
zur Schau stellt. Als dieser erotische Schnappschuss
am nächsten Tag auf der Titelseite einer Zeitung
erscheint, erregt er allgemeine Aufmerksamkeit -
auch die von Antoinettas Verlobtem Federico Frotta.
Er will die Ehre seiner Verlobten wieder herstellen
und nebenbei auch noch ein bisschen Geld verdienen.
So macht er den Fotografen ausfindig und will ihn
im Schlepptau mit Antoinetta zur Rede stellen.
Doch Antoinetta, die aus einfachen Verhältnissen
stammt, ist clever und erkennt ihre Chance. Und
ihr gefällt Corrado, bei dem sie Kontakte zur
schillernden Welt der Promis vermutet. So schickt
sie ihren Verlobten in die Wüste und setzt
auf Corrado. Der ist zwar ein kleiner Hochstapler,
doch immerhin wohnt in seinem Haus der Filmproduzent
Conte Gregorio Sennetti, den er mit Antoinetta bekannt
macht. Natürlich ist der Conte begeistert von
Antoinettas üppiger Schönheit und nimmt
sie - nicht ganz ohne Eigennutz - unter seine Fittiche.
Er kauft ihr Kleider, übt Konversation, korrigiert
ihren Gang. Und Antoinetta lernt schnell. Aber Corrado
will sie nicht so ganz dem Conte überlassen,
er hat sich in das Mädchen verliebt ...
Eine amüsante Filmkomödie aus den Anfangszeiten
des italienischen Leinwandtraumpaares Sophia Loren
und Marcello Mastroianni. Sie war damals 22, schon
unter der Obhut ihres späteren Ehemannes Carlo
Ponti und auf dem Weg zu Italiens Sexsymbol. Mastroianni
stand auch am Beginn seiner Karriere, die sich langsam,
aber stetig vollzog. Der Dritte im Bunde ist der
französische Schauspieler Charles Boyer, der
schon ab Mitte der Dreißigerjahre in Hollywood
drehte. "Wie herrlich, eine Frau zu sein"
avancierte seinerzeit zu einer der erfolgreichsten
Komödien.
|