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Wien 1953. Leutnant Carl von Heymendorf prahlt gern
mit seinem - in Wahrheit nicht vorhandenem - Glück
bei den Frauen. So wettet er eines Tages mit seinen
Freunden um zehn Flaschen Champagner, dass er bis
zum nächsten Tag ein Liebesabenteuer hat. Natürlich
hat er aber bei Franzi, dem feschen Stubenmädchen
seiner Tante Leonie, kein Glück. Auf Franzi
trifft wenig später auch sein Freund Stephan
Fischbacher, Adjutant bei Feldmarschall Radetzky,
und bekommt die Backpfeife, die eigentlich für
Carl bestimmt war. Als sich die Freunde am nächsten
Abend im Wirtshaus treffen, prahlt Carl natürlich
mit seinem angeblichen Stubenmädchen-Abenteuer
en detail, während sich Stephan immer noch
über seine Abfuhr bei Franzi ärgert.
Und als bei diesem Treffen die Sängerin und
Noch-Stephan-Freundin Lina Strobl einen Ohrwurm
für ihren Auftritt im Prater sucht, dichtet
Stephan einen Chansontext über leichtlebige
und in Liebesdingen freigiebige Stubenmädchen.
Doch wenig später trifft Stephan Franzi erneut,
und diesmal hat er Glück. Die beiden verlieben
sich ineinander und Stephan macht seiner Franzi
einen Heiratsantrag. Für sie will er sogar
seine Uniform ablegen und in der väterlichen
Seidenweberei arbeiten. In der Zwischenzeit ist
allerdings das Stubenmädchen-Spottlied ein
echter Schlager geworden, zum Ärger der Mädchen
wird es in ganz Wien gesungen. Die jungen Frauen
wollen sich weder die Ehrabschneidung noch den Spott
gefallen lassen und unter Franzis Kommando ziehen
sie in den Prater. Noch weiß Franzi nicht,
dass ihr Stephan der Urheber der bösen Zeilen
ist.
Eine Komödie der Irrungen und Wirrungen, in
der letzten Endes die Liebe über den Standesdünkel
siegt. Das strahlend bunte Kostümlustspiel
ist mit Johanna Matz, Walter Reyer, Winnie Markus
und Paul Hörbiger prominent besetzt und mit
viel Musik gewürzt.
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