Hoch klingt der Radetzkymarsch

Österreichischer Spielfilm von 1958
Regie Géza von Bolváry
Drehbuch Kurt Nachmann und Hellmut Andics
Musik Franz Grothe und Johann Strauß (Vater)
Kamera Hannes Staudinger
Darsteller Franziska Lechner - Johanna Matz
Stephan Fischbacher - Walter Reyer
Lina Strobl - Winnie Markus
Mizzi - Chariklia Baxevanos
Carl von Heymendorf - Boy Gobert
Waldemar Graf Hatzberg - Gustav Knuth
Feldmarschall Radetzky - Paul Hörbiger
Lazi von Doloman - Walter Müller
Anton Fischbacher - Oskar Sima
Leonie von Heymendorf - Susi Nicoletti
Schestak, Offiziersbursche - Heinz Conrads
und andere

Wien 1953. Leutnant Carl von Heymendorf prahlt gern mit seinem - in Wahrheit nicht vorhandenem - Glück bei den Frauen. So wettet er eines Tages mit seinen Freunden um zehn Flaschen Champagner, dass er bis zum nächsten Tag ein Liebesabenteuer hat. Natürlich hat er aber bei Franzi, dem feschen Stubenmädchen seiner Tante Leonie, kein Glück. Auf Franzi trifft wenig später auch sein Freund Stephan Fischbacher, Adjutant bei Feldmarschall Radetzky, und bekommt die Backpfeife, die eigentlich für Carl bestimmt war. Als sich die Freunde am nächsten Abend im Wirtshaus treffen, prahlt Carl natürlich mit seinem angeblichen Stubenmädchen-Abenteuer en detail, während sich Stephan immer noch über seine Abfuhr bei Franzi ärgert.

Und als bei diesem Treffen die Sängerin und Noch-Stephan-Freundin Lina Strobl einen Ohrwurm für ihren Auftritt im Prater sucht, dichtet Stephan einen Chansontext über leichtlebige und in Liebesdingen freigiebige Stubenmädchen. Doch wenig später trifft Stephan Franzi erneut, und diesmal hat er Glück. Die beiden verlieben sich ineinander und Stephan macht seiner Franzi einen Heiratsantrag. Für sie will er sogar seine Uniform ablegen und in der väterlichen Seidenweberei arbeiten. In der Zwischenzeit ist allerdings das Stubenmädchen-Spottlied ein echter Schlager geworden, zum Ärger der Mädchen wird es in ganz Wien gesungen. Die jungen Frauen wollen sich weder die Ehrabschneidung noch den Spott gefallen lassen und unter Franzis Kommando ziehen sie in den Prater. Noch weiß Franzi nicht, dass ihr Stephan der Urheber der bösen Zeilen ist.

Eine Komödie der Irrungen und Wirrungen, in der letzten Endes die Liebe über den Standesdünkel siegt. Das strahlend bunte Kostümlustspiel ist mit Johanna Matz, Walter Reyer, Winnie Markus und Paul Hörbiger prominent besetzt und mit viel Musik gewürzt.
   

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