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Der Lehrer Mario Pucci freut sich mit den Wiener
Sängerknaben auf ihr sommerliches Ferienlager
in Hinterbichl. Dort lebt auch seine Freundin, die
Gutsherrentochter Hanna von Warttenberg. Die beiden
teilen außer ihrer jungen Liebe noch ein Geheimnis.
Sie wissen, dass der junge Sängerknabe Michael
alias "Meckie" in Wirklichkeit der Enkel
des Gutsherren ist.
Der verwitwete von Warttenberg verstieß vor
vielen Jahren seine ältere Tochter Maria, als
sie schwanger wurde. Nun sehnt er sich nach einem
neuen Glück mit der kapriziösen Susanne
Weiden. Warttenberg mag überdies den unbekümmerten
Michael sehr gern, der mit seinem Hund die Jagdgründe
unsicher macht. Von Warttenberg, der nichts von
Michaels wahrer Identität weiß, behandelt
den Jungen so, als ob er sein lang entbehrter Enkel
wäre. Er nimmt sich so viel Zeit, um ihn das
Reiten, Schießen und Angeln zu lehren, dass
die gerade erste angereiste Susanne eifersüchtig
wird. Als sie Michael mit einem Medaillon erwischt,
auf dem das Warttenbergsche Familienwappen prangt,
hält Susanne ihn für einen Dieb. Noch
bevor Hanna und Mario das Missverständnis klären
können, flieht der tief gekränkte Michael
mit dem Medaillon, das seiner Mutter gehört.
Mario trommelt sofort seine Sängerknaben zusammen,
um den wie vom Erdboden verschwundenen Michael zu
suchen ...
Eduard von Borsody drehte diesen stimmungsvollen
und musikalischen Heimatfilm vor der reizvollen
Kulisse der Osttiroler Alpen. In der Rolle des aristokratischen
Gutsbesitzers ist der Ufa-Filmstar Willy Birgel
zu sehen.
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