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Mit seinen am Kassenerfolg orientierten Filmen ist
dem Regisseur Tornau der Abstand zwischen Spiel
und Wirklichkeit verloren gegangen. Zynisch presst
er Mitarbeiter wie seinen Hausstar Mona Arendt bis
zum Letzten aus. Da begegnet Tornau im Atelier einer
Statistin, deren Kleid lichterloh brennt. Neugierig
lernt er Eva kennen und die Geschichte ihrer Ehe,
die Krieg, Vertreibung und den Neuanfang überdauert
hat. Begeistert kauft er das Leben, um es mit ihr
in der Hauptrolle zu verfilmen. Vor der Kamera treibt
Tornau Eva noch einmal durch Leiden und Freuden
ihrer Vergangenheit: Auch durch jene Situation,
in der Eva einst ihren verletzten Mann im Stich
gelassen hat, um den rettenden Zug in die Freiheit
zu erreichen. An dieser Erinnerung bricht Eva zusammen.
Doch ihr Mann Stefan war unter den Komparsen versteckt,
eilt zu ihr und rettet sie aus der Traumfabrik.
Tornau bleibt allein zurück, mit etwas mehr
Respekt vor dem Leben vielleicht.
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