Tod im Nacken

Spielfilm aus den USA von 1950
Regie Clarence Brown
Drehbuch Barré Lyndon und Marge Decker
Musik Bronislau Kaper
Kamera Harold Rosson
Darsteller Mike Brannan - Clark Gable
Regina Forbes - Barbara Stanwyck
Gregg - Adolphe Menjou
Jack Mackay - Will Geer
Dwight Barrington - Roland Winters
Joie Chitwood - William C. McGaw
Reginas Sekretärin - Lela Bliss
Mr. Parnell - Emory Parnell
u. a.

Einst als "Held der Nation" gefeiert, ist der hoch dekorierte Mike Brannan inzwischen ein erfolgreicher Rennfahrer geworden. Freilich muss er sich nachsagen lassen, er fahre wie der Teufel und gefährde dadurch nicht nur sich, sondern auch seine Kollegen. So erregt er das Interesse der Skandalreporterin Regina Forbes. Als die selbstbewusste junge Journalistin ihn nach einem mörderischen Rennen interviewt, behandelt Brannan sie von oben herab. Sie revanchiert sich mit einem Artikel, in dem sie ihm die Schuld für den Tod zweier anderer Rennfahrer gibt. Für Brannan bedeutet das das vorläufige Aus. Er wechselt daraufhin zu den Todesfahrern über, die mit artistischen Vorführungen Kopf und Kragen riskieren. Miss Forbes sieht sich seine halsbrecherischen Darbietungen an und gewinnt zunehmend Respekt vor ihm. Brannan wiederum scheint ihr ihre Attacke nicht mehr zu verübeln, und so bahnt sich zwischen den beiden eine Romanze an. Brannan startet eine neue Karriere und imponiert Regina nicht nur damit. Andererseits bedeutet er ihr jetzt so viel, dass sie um sein Leben bangen muss ...

Clarence Browns Liebesmelodram und Rennfahrerstory wurde erst im zweiten Anlauf und mit dem neuen Titel "Red Hot Wheels" ein Erfolg. Besonders beeindrucken die zum Teil furiosen Kameraeinstellungen beim Indianapolis-Rennen. Hollywood-Star Clark Gable und die herbe Schönheit Barbara Stanwyck spielen die Hauptrollen. Clark Gable, der "King of Hollywood", war schon zu Lebzeiten eine Legende der Traumfabrik. Über 70 Mal war er seit seiner Statistenrolle in Lubitschs "Das verbotene Paradies" (1924) auf der Leinwand zu sehen und wie kein Zweiter verkörperte er die "Goldene Ära" Hollywoods. Der "charmante Draufgänger" spielte mit Stars und Schönheiten wie Jean Harlow, Joan Crawford, Carole Lombard, Grace Kelly, Ava Gardner, Vivien Leigh ... Doch zum Superstar wurde Clark Gable durch eine Rolle, die er gar nicht wollte: Die Rolle des Rhett Butler in der Südstaaten-Saga "Vom Winde verweht" (1939). Weitere Highlights des Mannes, der sich selbst nie für einen guten Schauspieler hielt, sind "Dschungel im Sturm" (1932), "Es geschah in einer Nacht" (1934), für den Gable einen "Oscar" erhielt, "Mogambo" (1953) oder der nostalgische Streifen "Nicht gesellschaftsfähig" (1951). Filmpartnerin war in letzterem Marilyn Monroe, die schon als Kind davon träumte, ihrem Idol Clark Gable zu begegnen. Für beide war es der letzte Film. Clark Gable starb am 16.11.1960 im Alter von 60 Jahren an einem Herzanfall.
   

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