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Kip Tanner wird äußerst unsanft in Abilene
empfangen. Die kleinen Rancher Harker, Rigley und
Hendricks halten ihn und seinen verschwundenen Bruder
Gene für schuldig an ihrem finanziellen Ruin.
Um größere Gewinne zu erzielen, hatte
Gene sie zu einem gemeinsamen Viehtrieb überredet
und soll nun mit dem Raub des Erlöses von 68.000
Dollar aus Abilene verschwunden sein. Außerdem
will man keinen Revolverhelden in der Stadt haben.
Kip, überzeugt von der Unschuld seines Bruders,
schwört Marshall Wilkinson, Beweise dafür
zu erbringen. Das ist leichter gesagt als getan,
denn ein um das andere Mal trachtet man ihm nach
dem Leben. Bald ist Kip klar, dass nur der reiche
Großgrundbesitzer Seth Hainline und sein Sohn
Jud hinter der Sache stecken und Gene zum Sündenbock
gemacht wurde, um ihn auszuschalten. Dafür
hat Seth Hainline gleich drei Gründe: Gene
Tanner hatte Land gekauft, das er als sein eigenes
betrachtet, die Idee vom Rancherverbund brachte
ihm selbst Verluste ein und Tochter Alice wollte
den Fremden auch noch heiraten. Kips schlimmste
Befürchtungen bestätigen sich leider.
Sein Bruder ist tot. Gelyncht von Jud und seinen
Leuten. Längst haben Seth und Jud mit Kip Gleiches
vor und die Zeit läuft. Blind vor Hass und
Arroganz lauern Vater und Sohn, ohne es voneinander
zu wissen, Kip auf seiner Ranch auf. Dabei erschießt
der Vater - im Glauben Kip vor sich zu haben - seinen
eigenen Sohn.
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