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Als Nick Harbin nach fünf Jahren Haft aus dem
Gefängnis entlassen wird, bescheinigt man ihm
vorbildliche Führung. Der junge Mann hat sich
während seiner Gefangenschaft weitergebildet
und im Übrigen versucht, sich möglichst
unauffällig zu verhalten. Mit gutem Grund.
Denn die Lohngelder, die Harbin mit Hilfe zweier
weniger glücklicher, auf der Flucht erschossener
Komplizen bei einem Raubüberfall erbeutet hatte,
lagern immer noch in ihrem Versteck. Nur Harbin
weiß, wo sich das Vermögen, eine viertel
Million Dollar, befindet - und er hat nicht die
Absicht, es aufzugeben. Kaum haben sich die Tore
der Haftanstalt hinter ihm geschlossen, scheint
ganz Los Angeles sich an die Fersen des prominenten
Ex-Gangsters zu heften. Die Polizei, die Presse,
seine frühere Geliebte Susan und Dave, ein
Detektiv mit zweifelhaften Geschäftskontakten,
sind aus unterschiedlichen Gründen an dem Fall
interessiert und gehen davon aus, dass Harbin vorhat,
sich mit dem Geld abzusetzen. Der junge Mann ist
nicht wirklich frei, sondern zur "wandelnden
Zielscheibe" geworden. Dabei sind ihm selbst
längst Zweifel am Sinn seiner kriminellen Karriere
gekommen - er träumt von einem geordneten,
anständigen Leben. Weil er sich indirekt für
den Tod seines Freundes und Komplizen Sam verantwortlich
fühlt, beschließt Harbin, die Hälfte
des gestohlenen Geldes an Sams Witwe Gail auszuzahlen.
Beim Wiedersehen mit der sanften Frau, zu der er
sich seit langem hingezogen fühlt, eröffnen
sich unerwartete Perspektiven. Aber inzwischen hat
sich das Netz um Harbin zusammen gezogen: Für
einen wie ihn kann es offenbar keine bürgerliche
Zukunft geben.
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