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Vampire gibt es nicht? Von wegen. Sie sind mitten
unter uns - und stellen eine ernst zu nehmende Bedrohung
für die Zivilisation dar. Jack Crow weiß,
wie man sie findet. Der professionelle Vampirjäger
ist im amerikanischen Südwesten mit seiner
Spezialeinheit im Dienste des Vatikans unterwegs.
Das Team hat Erfahrung und macht in der Regel kurzen
Prozess mit den untoten Blutsaugern: Sie werden
harpuniert und mit Hilfe einer Winde an die Sonne
geschleift, wo sie in Flammen aufgehen.
Doch eines Tages kreuzt sich Crows Weg mit dem eines
Meister-Vampirs namens Valek. Valek ist der Vater
seines dunklen Geschlechts, ein ehemaliger Geistlicher,
der im 14. Jahrhundert durch einen misslungenen
Exorzismus zu ewigem nächtlichen Leben verdammt
wurde. Und er hat Pläne. Zunächst löscht
er, in einem Akt beispielloser Gewalt, die vatikanische
Truppe aus. Nur Crow und sein bester Freund Tony
Montoya entkommen dem Massaker, im Schlepptau die
Prostituierte Katrina, die von Valek gebissen wurde
und sich bald selbst in einen Vampir verwandeln
wird.
Entschlossen, den Meister zu fassen, benutzt Crow
Katrina als Köder. Aber die Verhältnisse
verkomplizieren sich, als sein Vorgesetzter, Kardinal
Alba, zur Zurückhaltung rät und Crow unter
die Aufsicht des etwas naiven, sanften Paters Guiteau
stellt. Es gelingt den Vampirjägern zwar herauszufinden,
was Valek vorhat. Aber sie werden von Alba hintergangen
und geraten in eine tödliche Falle ...
John Carpenter hat seine "Vampires" irgendwo
zwischen "Dracula", "The Wild Bunch"
und den "Men in Black" angesiedelt -der
Film ist ein origineller, selbstironischer, lustvoll
ruppiger Genremix, der einem etwas blutleer gewordenen
Horrormotiv neues Leben einhaucht. Dazu passt die
Vorstellung von James Woods in der Hauptrolle. Als
hart arbeitender, ausgebuffter, nervöser Vampirjäger
hat er Gelegenheit, seine beste Seite zu zeigen:
die psychopathische.
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