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In einem bretonischen Küstenstädtchen
wird die Leiche eines zehnjährigen Mädchens
entdeckt. Der Zeichenlehrer gerät unter Verdacht,
seine Schülerin vergewaltigt zu haben. Seine
Frau versucht, den Gerüchten im Dorf entgegenzutreten
und die ermittelnde Kommissarin von der Unschuld
ihres Mannes zu überzeugen. Ein zynischer Journalist
setzt wiederum alles daran, die Frau des Zeichenlehrers
zu verführen und spekuliert in seinem neuen
Roman über die Tatmotive des introvertierten
Künstlers. Als der Journalist tot aufgefunden
wird, gerät der Zeichenlehrer erneut ins Fadenkreuz
der Ermittlungen.
Mit doppelbödigen Dialogen, anspielungsreichen
Bild- und Kunstzitaten schuf der französische
Meisterregisseur Claude Chabrol in seinem 51. Film
einen Psychokrimi, der durch seine unterkühlte
Inszenierung und seine subtile Spannung überzeugt.
"Die Farbe der Lüge" ist ein cineastischer
Leckerbissen, der den Zuschauer fesselt durch die
beiläufige darstellerische Präzision seiner
namhaften Akteure Sandrine Bonnaire ("Die Verlobung
des Monsieur Hire"), Jacques Gamblin ("Auch
Männer mögen's heiß"), Valeria
Bruni-Tedeschi ("Verrückt nach Liebe")
und Antoine de Caunes ("Zwei Väter für
ein Baby").
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