Ein neuer Tag im Paradies

Spielfilm aus den USA von 1998
Regie Larry Clark
Drehbuch Christopher Landon und Stephen Chi, nach dem gleichnamigen Roman von Eddie Little
Musik Howard Paar und Robin Urdang
Kamera Eric Edwards
Darsteller Mel - James Woods
Sid - Melanie Griffith
Bobbie - Vincent Kartheiser
Rosie - Natasha Gregson Wagner
Reverend - James Otis
Danny - Brandon Williams
Clem - Brent Briscoe
Ty - Peter Sarsgaard
Richard Johnson - Paul Hipp
Bonnie Johnson - Kim Flowers
Phil - John Gatins
Jewels - Lou Diamond Phillips
und andere

Mel, ein bekannter Dieb mit großer Schnauze, und seine Freundin Sid nehmen ein drogenabhängiges junges Paar unter ihre Fittiche. Aber Bobbie und Rosie sind dem Lebensstil ihrer kriminellen Mentoren nicht gewachsen. Und nachdem ein von Mel geplanter Coup aus dem Ruder gelaufen ist, geht es mit dem Quartett stetig bergab.
Als Fotograf hatte Larry Clark jahrzehntelang Amerikas Subkulturen - die Stricher-, Drogen- und kriminelle Jugendszene - dokumentiert, bevor er mit seinem Spielfilmdebüt "Kids" 1995 in Cannes buchstäblich ins Kino platzte.

Auch "Ein neuer Tag im Paradies" belegt Clarks einzigartiges Talent für drastisch-sarkastischen Realismus in einem Kino ohne moralischen Zeigefinger. Seine Authentizität kommt nicht von ungefähr: Clark hat in seiner Jugend und in seiner Vietnam-Zeit eigene Erfahrungen in der Drogenszene gemacht. "Ein neuer Tag im Paradies" ist ein fulminanter Mix aus Genre-Elementen und Techniken des "direct cinema", atmosphärisch dicht, explosiv, aber immer nah an den Charakteren, denen James Woods, Melanie Griffith, Natasha Gregson Wagner und die Entdeckung Vincent Kartheiser ("Ein Indianer im Küchenschrank") ein unverwechselbares Profil geben.
   

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