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Der angesehene Hirnchirurg Dr. Charles Gaudet wird
wegen ärztlicher Hilfe für einen entlaufenen
Sträfling in Frankreich vor Gericht gestellt
und zu zehn Jahren Verbannung und Zwangsarbeit verurteilt.
Er wird in die Strafkolonie auf der Teufelsinsel,
13 Kilometer vor der Küste Guayanas, gebracht
und leidet dort unter extremen Haftbedingungen.
Der sadistische Kommandant Armand Lucien lässt
die Sträflinge hart arbeiten und wirtschaftet
dabei in die eigene Tasche. Gaudet rebelliert gegen
die unmenschlichen Bedingungen und wird zum Tode
verurteilt. Als Luciens Tochter Colette bei einem
Unfall schwer verletzt wird, kann Gaudet durch einen
chirurgischen Eingriff ihr Leben retten. Lucien
schenkt Gaudet das Leben, doch entgegen seinem Versprechen
lässt er einen der Häftlinge, die an dem
Aufruhr beteiligt waren, exekutieren. Luciens Frau
Hélène ist erschüttert über
die Herzlosigkeit ihres Mannes. Sie organisiert
mit Hilfe ihres Dieners Daniel die Flucht von Gaudet
und einigen seiner Freunde in einem Motorboot, aber
wegen Treibstoffmangels kommt es nicht weit. Ausgerechnet
von einem Gefangenentransportschiff werden Gaudet
und die anderen aufgelesen und wieder zurückgebracht.
Lucien verurteilt Gaudet darauf zum Tode, doch die
Exekution kann im letzten Moment durch Demonpre,
den Minister für die Kolonien, und den Gouverneur
Beaufort, die durch Madame Lucien informiert wurden,
verhindert werden.
"Die Teufelsinsel" ist ein spannendes
Sträflingsdrama mit Boris Karloff in der Hauptrolle.
Gegen die realistische harte Schilderung der Zustände
in der Strafkolonie auf der Inselgruppe vor der
Küste von Französisch-Guayana protestierten
nach der Uraufführung des Films Vertreter der
französischen Regierung.
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