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Die jungen Frauen Marianna und Didi teilen sich
ein Zimmer bei Tante Carlotta. Maria Rosa, ein Mädchen
vom Lande, führt ihnen den Haushalt. Während
Didi mit dem schüchternen Lehrer Ferdinando
verlobt ist, geht Marianna mit Battista. Ihr ist
der flotte junge Mann zu draufgängerisch, sie
will lieber auf Nummer sicher gehen und ihm schnell
einen Heiratsantrag entlocken.
Also zeigt sie ihm die kalte Schulter und ersinnt
gemeinsam mit Didi allerlei Tricks, um ihn zum Eheversprechen
zu bewegen. So lädt sie Didi und Ferdinando
zum Bootsausflug ein, den Battista eigentlich allein
mit Marianna machen wollte. Doch Didi gefällt
das Draufgängerische an Battista, während
Ferdinando die kühle Marianna zunehmend gut
gefällt. Man spielt und trickst und stellt
sich gegenseitig auf die Probe - mit oft nicht bedachtem
Ausgang, zumal sich auch noch Maria Rosa in die
Verwirrung der Gefühle geschickt einmischt.
Sie weiß ganz genau was - besonders wen sie
will: nämlich Ferdinando.
Luigi Comencini (geb. 1916), einer der bekanntesten
italienischen Regisseure der Nachkriegszeit ("Brot,
Liebe und Fantasie" , 1953), erzählt mit
leichter Hand von der Suche nach der großen
Liebe, vom Gegensatz von Schein und Sein, von Tricks
und Hinterlist.
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