Die Rache des Herkules

Italienisch-französischer Spielfilm von 1960
Regie Vittorio Cottafavi
Drehbuch Marco Piccolo und Archibald Zounds jr.
Musik Alessandro Derevitsky
Kamera Mario Montuosi
Darsteller Herkules - Mark Forest
Eurytos - Broderick Crawford
Tyndaros - Giancarlo Sbragia
Androklos - Philippe Hersent
Deianira - Leonora Ruffo
Ismene - Gaby André
Alkinoe - Wandisa Guida
Hyllos - Sandro Moretti
und andere

Kaum hat Herkules die letzte seiner zwölf Aufgaben im Reich der Toten vollbracht, steht er erneut vor einer Herausforderung: Sein Sohn Hyllos will Thea, die er seit Kindertagen liebt, ehelichen. Doch Herkules muss das verhindern, denn er weiß von der Prophetin Sibylle, dass über dieser Verbindung ein schrecklicher Fluch liegt.
Auch König Eurytos, in dessen Haus Thea lebt, verbietet eine Heirat. Er will Thea, Tochter seines von ihm ermordeten Bruders, selbst heiraten, um damit seine Thronbesteigung zu legitimieren. Darüber hinaus hasst er Herkules, weil er davon überzeugt ist, dass dieser seinen Plänen, Theben zu erobern, im Wege steht.

Über Alkinoe, einst selbst eine Königstochter und nun Eurytos` Sklavin, lässt er das Gerücht streuen, dass Herkules selber an Thea interessiert sei und treibt Hyllos damit in einen Familienzwist, der fast tragisch endet. Alkinoe wird für ihr Versagen, Hyllos zum Vatermord zu treiben, von Eurytos in den Kerker geworfen.

Aller Hoffnungen beraubt, an Eurytos Seite einmal den Thron besteigen zu dürfen, klärt sie die fassungslose Thea über ihre tatsächliche Herkunft und Eurytos wahre Absichten auf. Auch Herkules hat inzwischen seinem Sohn offenbart, warum er gegen seine Verbindung mit Thea sein muss. Deianira, seine Frau und Hyllos Mutter, müsste dafür mit ihrem Leben zahlen - so das Orakel.

Doch für das Glück ihres Sohnes bietet sich Deianira den Göttern als Opfer an. Sie wird von dem Zentaur Polymorpheus entführt und zu Eurytos gebracht. Mit diesem Trumpf in der Hand glaubt dieser, alle seine machtbesessenen Ziele umsetzen zu können.

In freier Adaption verbindet Vittorio Cottafavi Elemente der griechischen Mythologie sowie andere Gestalten und Ereignisse der antiken Sagenwelt mit denen des modernen Dramas. Cottafavi war einer der profiliertesten Vertreter des modernen italienischen Monumentalfilms.
   

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