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Kaum hat Herkules die letzte seiner zwölf Aufgaben
im Reich der Toten vollbracht, steht er erneut vor
einer Herausforderung: Sein Sohn Hyllos will Thea,
die er seit Kindertagen liebt, ehelichen. Doch Herkules
muss das verhindern, denn er weiß von der
Prophetin Sibylle, dass über dieser Verbindung
ein schrecklicher Fluch liegt.
Auch König Eurytos, in dessen Haus Thea lebt,
verbietet eine Heirat. Er will Thea, Tochter seines
von ihm ermordeten Bruders, selbst heiraten, um
damit seine Thronbesteigung zu legitimieren. Darüber
hinaus hasst er Herkules, weil er davon überzeugt
ist, dass dieser seinen Plänen, Theben zu erobern,
im Wege steht.
Über Alkinoe, einst selbst eine Königstochter
und nun Eurytos` Sklavin, lässt er das Gerücht
streuen, dass Herkules selber an Thea interessiert
sei und treibt Hyllos damit in einen Familienzwist,
der fast tragisch endet. Alkinoe wird für ihr
Versagen, Hyllos zum Vatermord zu treiben, von Eurytos
in den Kerker geworfen.
Aller Hoffnungen beraubt, an Eurytos Seite einmal
den Thron besteigen zu dürfen, klärt sie
die fassungslose Thea über ihre tatsächliche
Herkunft und Eurytos wahre Absichten auf. Auch Herkules
hat inzwischen seinem Sohn offenbart, warum er gegen
seine Verbindung mit Thea sein muss. Deianira, seine
Frau und Hyllos Mutter, müsste dafür mit
ihrem Leben zahlen - so das Orakel.
Doch für das Glück ihres Sohnes bietet
sich Deianira den Göttern als Opfer an. Sie
wird von dem Zentaur Polymorpheus entführt
und zu Eurytos gebracht. Mit diesem Trumpf in der
Hand glaubt dieser, alle seine machtbesessenen Ziele
umsetzen zu können.
In freier Adaption verbindet Vittorio Cottafavi
Elemente der griechischen Mythologie sowie andere
Gestalten und Ereignisse der antiken Sagenwelt mit
denen des modernen Dramas. Cottafavi war einer der
profiliertesten Vertreter des modernen italienischen
Monumentalfilms.
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