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Der Mord an Kaiser Caligula wird der Auftakt einer
blutigen Epoche des Römischen Reiches. Die
Prätorianer rufen den alternden Claudius zum
Kaiser aus - gegen den Willen des Senats. Sulpicius,
selbst machtbesessen, vermittelt Claudius seine
Geliebte Valeria Messalina, die als Vestalin im
Tempel der Vesta lebt, als neue Kaiserin. Messalina,
eine wunderschöne Frau mit großer erotischer
Ausstrahlung, versteht es wie keine andere, die
Männer zu betören und zu verführen.
Allerdings geht es ihr dabei weniger um die Liebe
als um Macht und Einfluss im Römischen Reich.
Noch als Vestalin macht sie sich den Legionär
Lucius Maximus mit ihrer gespielten Leidenschaft
untertan, um ihn bei nächster Gelegenheit in
den Feldzug nach Armenien zu schicken. Zur Kaiserin
gekrönt, ist Sulpicius der erste, den sie vergiftet.
Messalina versteht es geschickt, sich mit Brot und
Spielen beim Volk beliebt zu machen und den Einfluss
des Senats auszuhebeln. Ein Mordanschlag einiger
Senatoren auf sie misslingt.
In der Zwischenzeit kehrt Lucius Maximus als siegreicher
Held aus Armenien zurück. Noch weiß er
nicht, dass seine Geliebte Valeria zu Messalina,
der Kaiserin, geworden ist. Er wird Zeuge der Vertreibung
von Christen aus ihren angestammten Ländereien
und will sich beim Kaiser für sie stark machen.
Da tritt ihm Messalina entgegen und kann ihn wieder
betören. Sie ernennt ihn zum Konsul und nun
ist es Lucius Maximus, der die Christenvertreibung
befehligt.
Doch Messalinas Intrigen und Mordkomplotte gehen
weiter. Sie lässt den Senator Aulus Celsus,
einen ihrer ärgsten Kritiker, töten. Der
Mörder ist Lucius Geta, ein Freund von Aulus
und Lucius Maximus, auch er ein Liebhaber Messalinas.
Doch bevor auch er stirbt, kann er Lucius Maximus
von der Verderbtheit und Skrupellosigkeit Messalinas
überzeugen. Aber noch sind Messalinas Tage
nicht gezählt ...
Vittorio Cottafavis Historienfilm zeichnet ein anschauliches
Sittenbild des Römischen Reiches unter Kaiser
Claudius, der 41. n. Chr. inthronisiert wurde. Wenn
auch frei nachempfunden, werden die Liebschaften,
Ränke und Intrigen der legendenumwobenen Messalina
(25-48 n. Chr.) aufwändig in Szene gesetzt.
Belinda Lee verleiht ihr Schönheit wie Verruchtheit
gleichermaßen.
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