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Arnold Boult und seine Frau Evelyn leben in bescheidenen
Verhältnissen, als ihnen ein Sohn geboren wird.
Der kleine Edward soll es einmal besser haben, schwört
sich der stolze Vater. Mit sechs Jahren stellt sich
bei dem Jungen ein schweres Hüftleiden ein.
Dr. Woodhope verweist Boult an einen Spezialisten
in der Schweiz, der Edward operieren könnte,
der Eingriff sei aber sehr teuer. Um die Operation
bezahlen zu können, lässt Boult sich zu
einer Brandstiftung hinreißen und kassiert
eine größere Versicherungssumme.
Das ist der Anfang einer großen geschäftlichen
Karriere. Edwards künftiger Position zuliebe
opfert Arnold rücksichtslos alte Freunde wie
Harry Simpkin, aber der Junge entwickelt sich wenig
erfreulich, woran
sein Vater nicht unschuldig ist. Von ihrem Mann
enttäuscht und betrogen, beginnt Evelyn Boult
zu trinken und wird zu einem physischen und psychischen
Wrack. Am Ende hat Boult Sohn und Frau verloren
und jagt einem Enkel nach, von dem er zunächst
nichts wissen wollte.
Wie im zugrunde liegenden Bühnenstück
ist der Sohn Edward, um den sich alles dreht, auch
im Film nicht ein einziges Mal zu sehen. Dieser
dramaturgische Kunstgriff lässt das skrupellose
Treiben seines Vaters, der sich einredet, er tue
alles nur seinem Sohn zuliebe, noch monströser
erscheinen. Spencer Tracy muss hier gegen sein Image
als sympathischer und väterlicher Partner anspielen;
George Cukor inszenierte den Film in einer langen
Rückblende, aus der sich der Zuschauer ein
Urteil über Arnold Boult bilden soll.
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