20.000 Jahre in Sing Sing

Spielfilm aus den USA von 1932
Regie Michael Curtiz
Drehbuch Wilson Mizner und Brown Holmes
Musik Bernard Kaun
Kamera Barney McGill
Darsteller Tom Connors - Spencer Tracy
Fay Wilson - Bette Davis
Bud Saunders - Lyle Talbot
Billie Saunders - Sheila Terry
Hype - Warren Hymer
Joe Finn - Louis Calhern
Det. Daniels - Spencer Charters
Paul Long - Arthur Byron
Reporter - Sam Godfrey
Dr. Ames - Grant Mitchell
und andere

Der hartgesottene Gangster Tom Connors nimmt seine Haftzeit in Sing Sing zunächst auf die leichte Schulter. Er wird auch hinter Gittern von dem einflussreichen New Yorker Lokalpolitiker Finn unterstützt. Mit seinen provozierenden Auftritten kann Connors den unbeugsamen Gefängnisdirektor Mr. Long nicht beeindrucken. Long lässt ihn solange in die Isolierzelle stecken, bis er sich freiwillig zur Arbeit meldet.

Im Laufe der Zeit wandelt sich Connors' Einstellung: Er merkt, dass Long ihn mit Respekt behandelt und akzeptiert seine Haftzeit. Er ist auch vernünftig genug, sich nicht dem verzweifelten Ausbruchsversuch seines Mithäftlings Bud anzuschließen, der tödlich endet.

Umso schockierter ist er vom Plan seiner treuen Freundin Fay. Sie will sich mit dem Politiker Finn einlassen, um ihn freizubekommen. Connors ahnt, dass der zwielichtige Finn ganz andere Pläne hat. Seine Befürchtungen bestätigen sich, als er erfährt, dass Fay vor dem zudringlichen Finn aus einem Auto gesprungen ist und schwer verletzt im Krankenhaus liegt.

Connors erhält Urlaub auf Ehrenwort, um sie zu besuchen. Als auch Finn bei Fay auftaucht, kommt es zu einem heftigen Kampf. Fay erschießt Finn in Notwehr, aber Connors nimmt die Schuld auf sich, um ihr das Gefängnis zu ersparen. Die verzweifelte Fay will Connors davon abbringen, denn auf ihn wartet nun der elektrische Stuhl.
Dem "Casablanca"-Regisseur Michael Curtiz gelang ein straffer und packender Thriller, in dem Spencer Tracy und Bette Davis ihren einzigen gemeinsamen Auftritt hatten.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved