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"Rick's Café Américain"
ist Treffpunkt für Menschen aus vielen Ländern
Europas, die der Krieg nach Casablanca verschlagen
hat. Von hier aus hoffen sie, über Lissabon
nach Amerika zu gelangen. Gültige Ausreisepapiere
hat keiner von ihnen, darum sind sie auf die Hilfe
zwielichtiger Figuren wie Ugarte angewiesen, die
ebenfalls in der Bar des Amerikaners Richard Blaine,
genannt Rick, verkehren. Rick Blaine hat früher
in Spanien gegen die Faschisten gekämpft, sich
aber seither sehr verändert. Er trinkt und
ist zynisch geworden. Nur manchmal zeigt sich noch
etwas von seinem früheren Idealismus.
Blaine ist nicht darüber hinweggekommen, dass
er kurz vor dem Einmarsch der Deutschen in Paris
die ungewöhnliche Frau Ilsa Lund traf und nach
wenigen Tagen des Glücks wieder verlor. Eines
Nachts steht Ilsa plötzlich im Café
vor ihm. Sie ist mit ihrem Mann, dem tschechoslowakischen
Widerstandskämpfer Victor Laszlo, nach Casablanca
gekommen, verfolgt von Gestapoagenten, die unbedingt
verhindern wollen, dass die beiden nach Amerika
entkommen. Der deutsche Major Heinrich Strasser
setzt den opportunistischen französischen Polizeipräfekten
Louis Renault entsprechend unter Druck. Nur einer
könnte Laszlo jetzt helfen: Rick Blaine. Seine
Liebe zu Ilsa steht jedoch zwischen ihm und ihrem
Mann.
"Casablanca" gewann 1943 drei Oscars als
Bester Film des Jahres sowie für das Beste
Drehbuch und die Beste Regie. Seither ist das Melodram
zu einem Kultfilm geworden. Die Figur des Rick Blaine
gilt als eine von Humphrey Bogarts berühmtesten
Rollen.
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