Dr. X

Spielfilm USA 1932
Regie Michael Curtiz
Drehbuch Earl Baldwin und Robert Tasker
Musik Bernhard Kaun
Kamera Ray Rennahan und Richard Towers
Darsteller Dr. Jerry Xavier - Lionel Atwill
Joan Xavier - Fay Wray
Lee Taylor - Lee Tracy
Dr. Wells - Preston Foster
Dr. Haines - John Wray
Dr. Duke - Harry Beresford
Dr. Rowitz - Arthur Edmund Carewe
Mamie, Hausmädchen - Leila Bennett
Otto, Butler - George Rosener
Stevens, Polizist - Robert Warwick
und andere

Lee Taylor, ein erfahrener Reporter, hofft auf eine einmalige Story, als er Recherchen in einer spektakulären Mordserie aufnimmt. Sie forderte bisher sechs Opfer. Gewisse schaurige Begleitumstände der Verbrechen, die alle in Vollmondnächten passierten, deuten darauf hin, dass der unbekannte Mörder ein psychisches Trauma hat. Irgendwie dürften die Morde mit einem Forschungslabor zusammenzuhängen, das Dr. Xavier leitet. Der Wissenschaftler scheint dringend an der Aufklärung der Verbrechen interessiert zu sein und hat eigene Vorstellungen, wie er des unheimlichen Mörders habhaft werden könnte. Zu seinen Mitarbeitern gehören Dr. Haines, Dr. Duke und Dr. Rowitz. Jeder von ihnen könnte der Täter sein. Außer Verdacht steht lediglich der körperlich beeinträchtigte Dr. Wells. Lee Taylor ahnt nicht, was auf ihn zukommt, als er aus der unheimlichen Mordserie journalistisch Kapital zu schlagen versucht. Dabei lernt er die junge Joan kennen. Sie ist die Tochter von Dr. Xavier und droht, nach einem weiteren Mord des schrecklichen Unbekannten, unter dramatischen Umständen sein letztes Opfer zu werden ....

Dieser Klassiker des Horrorfilms und zugleich erster Technicolor-Film der Warner Brothers war die Antwort auf die erfolgreichen "Frankenstein"- und "Dracula"-Filme der Universal. Aber die Ausgangsmaterialien der Farbfassung gingen verloren. Anfang 1970 entdeckte man in Jack L. Warners Privatsammlung eine Farbkopie, die bald wieder in den Archiven verschwand. 1983 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft von Los Angeles eine private Filmsammlung. Der geheimnisvolle "Dr. X" tauchte erneut und in Farbe auf. Im Filmarchiv der UCLA, berühmt für seine Rekonstruktion von Farbfilmen, wurde der Film wieder aufbereitet - und für ein neues Publikum gerettet.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved