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Alles an der Frau ist Musik - Talent zum Komponieren
hat sie jedoch nicht. Mit dieser Aussage während
eines Interviews mit der emanzipierten Schriftstellerin
und Reporterin Renate von Eiche bringt sich der
erfolgreiche Komponist und Dirigent Frank Ewert
arg in die Bredouille: Die frauenfeindliche Bemerkung
steht prompt in der Zeitung, worauf sein nächstes
Konzert zu einem Desaster gerät. Denn die vornehmlich
weibliche Zielgruppe buht den vormals so beliebten
Musiker aus. Der Konzertsaal bleibt daraufhin leer,
Ewerts Karriere erleidet einen Knick. Der geschäftstüchtige
Konzertdirektor Barner und sein findiger Assistent
Theo holen zum Gegenschlag aus. Kurzerhand wird
ein weibliches Musiktalent namens "Anni Schmidt"
erfunden, die angeblich von Ewert gefördert
wird.
Ewert will die Damenwelt mit vorgeblichen Anni-Schmidt-Kompositionen
versöhnen, um hinterher zu erklären, dass
die scheinbar von einer Frau komponierten Stücke
in Wahrheit doch aus seiner Feder stammen. Natürlich
will die flinke Reporterin nun die begabte Musikerin
kennen lernen. In letzter Sekunde macht Theo eine
Frau namens Annie Schmidt ausfindig, die sich bereit
erklärt, die Rolle der Komponistin zu spielen.
Dumm nur, dass Annie Schmidt tatsächlich eine
begabte Musikerin ist, die neben ihrer Arbeit in
Herrn Hampels Instrumentenhandlung eigene Stücke
komponiert. Als die Komponistin bemerken muss, dass
Ewert an ihrer Musik kein Interesse hat, gründet
Annie eine eigene Kapelle, die bald mehr Erfolg
hat als Ewerts Orchester ...
"Liebe nach Noten" ist eine heitere Liebeskomödie
mit Rudolf Prack, Olly Holzmann, Hans Olden und
Paul Kemp und der Musik von Michael Jary. Das musikalische
Lustspiel um Vorurteile, Rollenverteilung der Geschlechter
und Liebe anno 1945 wurde einst auch unter dem Titel
"Du bist Musik für mich" im Kino
gezeigt.
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