Liebe nach Noten

Österreichischer Spielfilm von 1945
Regie Geza von Cziffra
Drehbuch Geza von Cziffra
Musik Michael Jary
Kamera Hans Schneeberger
Darsteller Anni Schmidt - Olly Holzmann
Frank Ewert - Rudolf Prack
Mimi, Barners Nichte - Sonja Ziemann
Renate von Eiche - Elfe Gerhart
Maximilian Schmidt - Paul Kemp
Assistent Theo - Georg Lorenz
Konzertdirektor Barner - Hans Olden
Herr Hampel - Richard Eybner
und andere

Alles an der Frau ist Musik - Talent zum Komponieren hat sie jedoch nicht. Mit dieser Aussage während eines Interviews mit der emanzipierten Schriftstellerin und Reporterin Renate von Eiche bringt sich der erfolgreiche Komponist und Dirigent Frank Ewert arg in die Bredouille: Die frauenfeindliche Bemerkung steht prompt in der Zeitung, worauf sein nächstes Konzert zu einem Desaster gerät. Denn die vornehmlich weibliche Zielgruppe buht den vormals so beliebten Musiker aus. Der Konzertsaal bleibt daraufhin leer, Ewerts Karriere erleidet einen Knick. Der geschäftstüchtige Konzertdirektor Barner und sein findiger Assistent Theo holen zum Gegenschlag aus. Kurzerhand wird ein weibliches Musiktalent namens "Anni Schmidt" erfunden, die angeblich von Ewert gefördert wird.

Ewert will die Damenwelt mit vorgeblichen Anni-Schmidt-Kompositionen versöhnen, um hinterher zu erklären, dass die scheinbar von einer Frau komponierten Stücke in Wahrheit doch aus seiner Feder stammen. Natürlich will die flinke Reporterin nun die begabte Musikerin kennen lernen. In letzter Sekunde macht Theo eine Frau namens Annie Schmidt ausfindig, die sich bereit erklärt, die Rolle der Komponistin zu spielen. Dumm nur, dass Annie Schmidt tatsächlich eine begabte Musikerin ist, die neben ihrer Arbeit in Herrn Hampels Instrumentenhandlung eigene Stücke komponiert. Als die Komponistin bemerken muss, dass Ewert an ihrer Musik kein Interesse hat, gründet Annie eine eigene Kapelle, die bald mehr Erfolg hat als Ewerts Orchester ...

"Liebe nach Noten" ist eine heitere Liebeskomödie mit Rudolf Prack, Olly Holzmann, Hans Olden und Paul Kemp und der Musik von Michael Jary. Das musikalische Lustspiel um Vorurteile, Rollenverteilung der Geschlechter und Liebe anno 1945 wurde einst auch unter dem Titel "Du bist Musik für mich" im Kino gezeigt.
   

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