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Edward Collins, schwerreicher Besitzer mehrerer
Luxushotels an der Côte d'Azur, ist seit geraumer
Zeit mit der distinguierten Alice Sorel verlobt.
Doch das vornehme Getue seiner Braut in spe geht
dem unkonventionellen Millionär, der sich in
der High Society eigentlich gar nicht wohl fühlt,
zunehmend gegen den Strich. Kurzerhand flüchtet
Edward ins Atelier seines Freundes, des Kunstmalers
Marcel, von dem er erfährt, dass seine Braut
nur eine ausgekochte Mitgiftjägerin ist. Als
Edward sich wenig später in die bezaubernde
Hotelfachschülerin Ninette verliebt, die ihn
für einen Tramp hält, lässt der Millionär
sich bereitwillig auf diese Rolle ein. Nur so kann
er sicher gehen, dass sie ihn nicht nur wegen seines
Scheckbuchs liebt. Doch ehe Edward sich versieht,
verschafft die patente Ninette ihm einen Job als
Parkwächter in einem Nobelrestaurant und später
eine Stelle als Kellner - ausgerechnet in einem
seiner eigenen Hotels. Gemeinsam mit seinem treuen
Diener Alfons, der in die Rolle seines Herrn schlüpfen
muss, hat Edward bei diesem Ausflug in die Niederungen
des Dienstleistungsgewerbes wenigstens Gelegenheit,
dem betrügerischen Hotelmanager das Handwerk
zu leben - bevor Alfons und er als vermeintliche
Juwelendiebe hinter Gittern landen. Zum Glück
ist Ninette von Edwards Unschuld überzeugt
und beschließt, ihren Geliebten aus dem Gefängnis
zu befreien.
Eine ausgelassene Verwechslungskomödie mit
Paraderollen für Peter Alexander als singenden
verliebten Millionär und Heinz Erhardt als
treu ergebenen Millionärsdiener. Peter Alexander,
einer der größten deutschsprachigen Allround-Entertainer,
feierte am 30. Juni 2006 in Wien seinen 80. Geburtstag.
Mit fünf singt er schon bei den Wiener Sängerknaben,
mit 25 Jahren erscheint seine erste Schallplatte
("Das machen nur die Beine von Dolores"),
ein Jahr später, 1952 gibt er sein Filmdebüt.
Eine große Karriere als Schauspieler und Sänger
beginnt. "Liebe, Tanz und 1000 Schlager"
(1955) und "Bonjour Kathrin" (1956) machen
ihn berühmt, mehr als zwei Dutzend Filme folgen.
Géza von Cziffra, Regisseur vieler seiner
Filme, erklärte Peter Alexanders Ausstrahlung
so: "Das größte Geheimnis seines
Erfolges ist, dass er kein Filmschauspieler ist.
Er war kein Filmschauspieler im herkömmlichen
Sinn, der eine Rolle verkörperte. Er war der
reizende, nette Bursche, der er auch im Leben ist.
Er hat eine ungeheure menschliche Ausstrahlung im
Film, und das ist bei einem Schauspieler wichtiger,
als nur mit dem Kopf zu spielen". Ende der
Sechzigerjahre wird aus dem Sänger und Schauspieler
Peter Alexander der Entertainer mit eigenen TV-Shows.
Über sechshundertmal tritt er im Fernsehen
auf, bis zu 66 Prozent der Zuschauer sehen die "Peter-Alexander-Show"
oder "Peter Alexanders Wunschkonzert".
In der Branche nennt man ihn "Peter der Große".
1999 zieht er sich endgültig aus dem Show-Geschäft
zurück.
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