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Die Diebe Jo und Mario überreden den gerade
aus dem Gefängnis entlassenen Tony zu einem
erneuten Einbruch. Zusammen mit dem Tresorknacker
César wird der Juwelenraub minutiös
geplant - und erfolgreich ausgeführt.
Doch die Freude währt nicht lange. Durch den
leichtsinnigen César, der einem Barmädchen
ein erbeutetes Schmuckstück schenkt, kommt
eine rivalisierende Gangsterbande auf die Spur der
Millionenbeute. Ein erbitterter Bandenkrieg, bei
dem fast alle Beteiligten ihr Leben lassen, ist
die Folge.
Mit diesem meisterhaft inszenierten Film (Goldene
Palme von Cannes für die Regie) hat Jules Dassin
den Begriff des "Thrillers" in den französischen
Kriminalfilm eingeführt. Einmalig in der Geschichte
dieses Genres ist die fast halbstündige Einbruchsszene,
die ohne Dialoge und Musik gefilmt wurde. "Rififi"
- das Slang-Wort für "Rauferei" oder
"Ärger" - ging nach diesem Film in
den allgemeinen Sprachgebrauch für ein "raffiniert
ausgeklügeltes Verbrechen" (Fremdwörterbuch
- Duden) ein.
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