|
Los Angeles, 1946. Sergeant Lee Blanchard und Officer
Dwight "Bucky" Bleichert gehören
zu den verlässlichsten Männern der Polizei.
Auch privat sind die beiden Cops eng befreundet.
Gemeinsam mit Lees verführerischer Mitbewohnerin
Kay bilden sie ein unzertrennliches und unbeschwertes
Trio, welches das Leben in vollen Zügen genießt.
Dann aber werden Lee und Bucky mit der Untersuchung
des grausamen Mordes an Elizabeth Short betraut,
die aufgrund ihrer dunklen Haare und geheimnisvollen
Aura von der Presse "Die schwarze Dahlie"
genannt wurde. Von diesem Moment an läuft das
Leben der Freunde zusehends aus dem Ruder: Während
Bucky sich bei seinen Recherchen in der Halbwelt
von Los Angeles zu verlieren droht, entwickelt der
sensible Lee eine geradezu wahnhafte Obsession für
die "schwarze Dahlie".
Zur gleichen Zeit wird der Bankräuber DeWitt,
den Lee einst hinter Gitter brachte, auf freien
Fuß gesetzt, eine Nachricht, die den labilen
Polizisten in zusätzliche Bedrängnis bringt,
denn Lee muss nicht nur die Rache des Mannes fürchten,
sondern auch die Enthüllung seiner eigenen
Korruption, hatte er sich doch an Geld aus einem
Überfall bereichert. Bucky gerät derweil
bei seinen Ermittlungen im Hollywood-Milieu immer
tiefer in einen Sumpf aus Korruption und Perversion,
aus Intrigen und Gewalt. In einem verruchten Nachtclub
lernt er die attraktive Madeleine kennen, eine junge
Frau aus vornehmen Haus, die Elizabeth Short kannte
und nun die äußere Erscheinung der "schwarzen
Dahlie" bis ins Detail imitiert. Von ihr erhofft
Bucky sich entscheidende Hinweise.
Kurz darauf wird auch Lee von einem Unbekannten
ermordet. Im Alleingang setzt Bucky alles daran,
die Mordfälle zu lösen. Seine Ermittlungen
führen ihn schließlich zu Madeleines
angesehener Familie, hinter deren großbürgerlicher
Fassade sich ein düsteres Geheimnis verbirgt.
Mit "Die schwarze Dahlie" ist Kultregisseur
Brian De Palma eine meisterhafte Verfilmung von
James Ellroys gleichnamigem Roman gelungen: Ein
Film noir, der alle Qualitäten der Vorlage
bewahrt und doch ganz klar De Palmas Handschrift
trägt. Wie in all seinen Thrillern gelingt
es De Palma einmal mehr, betörende Bilder mit
extremen Spannungsmomenten und einem Hauch düsterer
Erotik zu verbinden.
|