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Katrin ist nach dem Tode ihrer Eltern bei ihrer
Tante Theres und Onkel Philipp aufgewachsen. An
ihrem 18. Geburtstag schenken die beiden Katrin
ein Dirndlkleid. Das trägt sie auch bei ihrer
ersten Verabredung mit dem Piloten Hans. Als Katrin
von ihm einen Abschiedsbrief erhält, zieht
sie das Kleid nie wieder an. Dafür erregt sie
in ihrem schönen Abendkleid die Aufmerksamkeit
des charmanten Reiseschriftstellers Pall. Aber auch
er wird eine Enttäuschung und damit ist ihr
auch dieses Kleid verleidet. Als die Tante stirbt,
bestimmt ein Trauerkleid Katrins Alltag, kurz darauf
ist es die Schwesterntracht.
Im Sanatorium begegnet Katrin in Dr. Schörg
der großen Liebe. Ein Missverständnis
führt zum Zerwürfnis der beiden. Enttäuscht
flieht Katrin zu einer Wanderbühne und schlüpft
in das Kostüm einer Primaballerina. Aber auch
darin ist die junge Frau nicht glücklich. Schließlich
landet sie im Modesalon von Frau Dubeck. Als Katrin
eines Tages ein wunderschönes Brautkleid vorzuführen
hat, weiß sie nicht, dass es bald ihr eigenes
sein wird.
Neben Sonja Ziemann, Grethe Weiser und Wolf Albach-Retty
ist Paul Klinger bei diesem Film mit von der Partie.
Er wäre am 14. Juni 2007 100 Jahre alt geworden.
Sein Schulkamerad, der spätere Regisseur Helmut
Käutner, bewegte ihn dazu, Theaterwissenschaften
zu studieren. Sein Debüt gab er als "schwerer
Held" an der Bayerischen Landesbühne.
Nach Lehr- und Wanderjahren kam er ans Deutsche
Theater nach Berlin. Seinen ersten Film "Du
sollst nicht begehren" drehte er 1933, ein
Vertrag gleichzeitig mit den drei Filmgesellschaften
Ufa, Terra und Tobis folgte. In den 1930er und 1940er
Jahren ist er der jungenhafte Liebhaber und gute
Kumpel an der Seite u.a. von Olga Tschechowa, Irene
von Meyendorff und Magda Schneider.
Aber er spielte auch in zwei Blut-und-Boden-Dramen
von Veit Harlan mit. Nach dem Krieg übernahm
er neben Ilse Steppat die Hauptrolle in Kurt Maetzigs
Debütfilm "Ehe im Schatten". Später
wurde er der Publikumsliebling in väterlichen
Rollen, so u.a. in Arthur Maria Rabenalts "Morgen
ist alles besser" (1948) und den der Immenhof-Filmen
Mitte der 1950er Jahre. In den 1960er Jahren war
er vor allem in Kriminalfilmen des Fernsehens zu
sehen. Paul Klinger starb am 14. November 1971 im
Alter von nur 64 Jahren.
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